Leserbrief

In der Winterzeit das Immunsystem stärken

Überlegungen zur Gesundheit

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Die fünf wichtigsten Massnahmen sind: Natürliche basische Ernährung mit wenig Fleisch, viel Bewegung an frischer Luft, Vitamin D3 kontrollieren und zuführen wenn nötig, weil von Oktober bis März wir vom Depot nehmen, mentale Übungen und nicht zuletzt das eigene Handy viel ausschalten. Was hat denn mein Handy mit meinem Immunsystem zu tun? Das Elektromagnetische Feld (EMF) des Handys verändert nachweislich das Blutbild. Ärzte empfehlen, Handy, WLAN und Co. mindestens in der Nacht auszuschalten. Seit es Funkanlagen gibt, wird nach möglichen Schädigungen durch Funkstrahlung gesucht. Am Anfang forschte man vermehrt danach und die Menschen waren kritischer. Schon damals wurden Veränderungen in Zellen durch schwache Funksignale entdeckt. Heute beobachten Biologen Veränderungen in extrem kleineren Strukturen wie Zellen, Zellwänden, Proteinen und DNA. Auswirkungen im Menschen haben darum eine grosse Varianz zur Folge. Die zur Verfügung stehende Informationsmenge ist kaum überschaubar. Betroffene Elektrosensible wie ich haben die Ausdauer, einen kleinen Teil davon zu lesen. Zuerst musste ich mich gegen zu viel Mobilfunk schützen, bevor ich mich in die Materie vertiefen konnte. Abschirmungen im Haus durch Baubiologen und mein Wissen in Elektrotechnik halfen mir dabei. Mit dem Handy am Ohr oder am Körper verklumpen sofort die roten Blutkörperchen. Organe werden dadurch schlechter versorgt. Das Immunsystem wird nachweislich reduziert. Die aktuelle Frage ist: Wie gross ist die Reduktion? Wie stark ist der Einfluss in der aktuellen Pandemie gegenüber den anderen Faktoren? Blutverdünner helfe neben Cortisolpräparaten als einziges effektiv gegen Covid, das ist logisch. Diese Fragen müssten Mediziner mit Politikern zusammen jetzt beantworten. Vom gesetzlichen Grenzwert her dürfen starke EMF keinen Einfluss haben. Dumm ist nur, dass der gesetzliche Grenzwert nur die Erwärmung in der obersten Schicht unseres Körpers berücksichtigt, statt die Auswirkungen auf Zellfunktionen. Über 400 Wissenschaftler und Ärzte bitten schon lange die WHO um einen tieferen Grenzwert, bisher erfolglos. Die von der Industrie bezahlte ICNIRP, eine ohne demokratische Legitimation gewählte Gruppe, legte den gültigen Grenzwert fest. Sie sagt selber, dass es nur ein «unmittelbarer kurzfristiger Schutz» ist. Bei einem gesetzlich anerkannten Zusammenhang zwischen kleiner Funkstrahlung und Immunsystem müssten viele ihr Verhalten ändern und die meisten Antennen müssten rückgebaut werden, auch 4G. Ein Leben wie vor 2020 könnte wieder möglich werden. Vielleicht dürfen wir uns bald einmal entscheiden, zwischen dem Internet der Dinge oder einem gesunden und würdigen Leben.

Martin Auf der Maur, EI. Ing. HTL, Zug