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In Neuheim wird kräftig gebaut

Es wird in den kommenden Jahren viel gebaut und saniert werden im Familiendorf Neuheim. An der Gemeindeversammlung vom 28. Mai wurden Kredite von gesamthaft rund 2,7 Millionen Franken genehmigt.
Cornelia Bisch
Das Mehrzweckgebäude Neuhof bedarf einer aufwendigen Sanierung. (Bild: Stefan Kaiser, Neuheim, 24. Mai 2019)

Das Mehrzweckgebäude Neuhof bedarf einer aufwendigen Sanierung.
(Bild: Stefan Kaiser, Neuheim, 24. Mai 2019)

Sechs Kreditbegehren im Umfang von fast 3 Millionen Franken beherrschten die Gemeindeversammlung vom 28. Mai in Neuheim, an der 129 Stimmberechtigte teilnahmen. Das Protokoll der letzten Gemeindeversammlung und die Rechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von rund 2,1 Millionen Franken wurden anstandslos genehmigt.

Werterhalt beim Mehrzweckgebäude

«Bei der Sanierung des Mehrzweckgebäudes handelt es sich um Massnahmen zum Werterhalt», führte Gemeinderat Roger Bosshart (FDP) zum ersten der sechs Bauprojekte aus. Vor allem Wasserschäden an Decken, Fenstern und dem Liftschacht müssten behoben werden. «Die Wände müssen gestrichen und der Treppenhausboden erneuert werden.» Das Projekt beinhalte darüber hinaus die Abdichtung der Wasserrinnen und den Ersatz der fünf Sektionaltore. Gesamthaft entstehen Kosten von rund 900000 Franken.

Der Rückweisungsantrag seitens eines Bürgers wegen zu hoher Planungskosten wurde von lediglich fünf Stimmberechtigten unterstützt. Der Souverän nahm das Kreditbegehren klar an.

Auch der Keller wird nutzbar gemacht

Im Gemeindehaus müssten 17 Fenster ersetzt werden, fuhr Bosshart fort. «Die übrigen Fenster, sämtliche Fensterläden sowie die Fassade müssen saniert und gestrichen werden.» Auch die Kellerräume würden saniert, entfeuchtet und damit nutzbar gemacht werden. Der Kredit von 160 000 Franken wurde mit einer Gegenstimme angenommen.

Gemeindepräsident Daniel Schillig (CVP) stellte die drei geplanten Aussenbereichsgestaltungen vor, die im Rahmen des Landschaftsentwicklungskonzepts LEK entworfen worden sind. Arbeitsgruppen mit Beteiligung aus der Bevölkerung hätten an den Projekten von der Basis her mitgearbeitet, berichtete Schillig.

Spielplätze und Begegnungsraum

Auf dem neuen Spielplatz beim Schulhaus Dorf ist der Bau eines kleine Hügels geplant sowie eine Kletterlandschaft, eine Korbschaukel und ein Trampolin. Dem Kreditantrag wurde zugestimmt. Beim über 40-jährigen Spielplatz Chilematt ist eine landschaftliche Veränderung im Bereich des Hügels geplant. Der alte Baumbestand soll jedoch erhalten bleiben, und ein neuer Weg gebaut werden.

Wortmeldungen seitens der Bevölkerung stellten die Reduktion des Bewuchses sowie das Verkehrskonzept in Frage und brachten die Idee des Baus einer behindertengerechten Toilettenanlage ins Spiel. Letztere habe man aus Kostengründen verworfen, so Schillig. Ums Verkehrskonzept werde sich die Ortsplanungskommission kümmern. Auch dieses Projekt, ebenso wie die Gestaltung eines Begegnungsraums und die Sanierung der Oberlandstrasse wurden grossmehrheitlich gut geheissen.

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