In Zug fehlt eine Notschlafstelle

Wer im Kanton Zug eine Nacht kein Dach über dem Kopf hat, hat es in diesen eisigen Tagen besonders schwer. Eine Notschlafstelle sucht man vergeblich.

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Ein Obdachloser wartet vor der Notschlafstelle in Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Ein Obdachloser wartet vor der Notschlafstelle in Luzern. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Es gibt sie, die Obdachlosen im Kanton Zug. Allerdings nicht im klischierten Sinn. Es sind Menschen, die sich durchschlängeln oder eine Übergangslösung benötigen, weil sie beispielsweise ihre Wohnung verloren haben. Treffen die Gassenarbeiter auf solche Leute, versuchen sie, diese unterzubringen.

Eine Notschlafstelle gibt es in Zug bekanntlich nicht. Und ein Projekt der Diakoniestelle Leuchtturm, die vor einem Jahr solche Räumlichkeiten eröffnen wollten, liegt derzeit auf Eis. «Im Moment kommt es nicht zu Stande», sagt Leiterin Renate Falk. «Dort, wo wir die Räume gehabt hätten, fehlt es an Betreuungspersonal.» Das Projekt sei nicht gestorben, versichert sie, momentan einfach offen. «Ich denke, eine Notschlafstelle in Zug ist noch immer ein Bedürfnis», sagt sie. «Wie gross es tatsächlich ist, wollten wir mit unserem Projekt ausprobieren.»

Andrée Stössel

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