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In Zug sind wieder KIP-Patrouillen unterwegs

KIP bedeutet: Kontakt, Information, Prävention. Betraut mit diesen Aufgaben, sind seit dem letzten Wochenende erneut die KIP-Patrouillen der Stadt Zug im Einsatz.

Die KIP-Patrouillen leisten einen Beitrag, um unschöne Begleiterscheinungen bei der Nutzung des öffentlichen Raums wie Littering, Ruhestörungen und Sachbeschädigungen zu reduzieren. Ein Pilotversuch im letzten Jahr hatte positive Resultate ergeben, wie die Stadt Zug mitteilt. Der Stadtrat hat deshalb entschieden, den Einsatz der KIP in den Sommermonaten 2018 weiterzuführen. Seit Mitte Mai sind die Patrouillen wieder unterwegs.

Jeweils am Freitag- und Samstagabend sind die Patrouillendienste vorwiegend an der Seeanlage unterwegs. Stadtrat Urs Raschle, Vorsteher des Departements Soziales, Umwelt und Sicherheit sagt dazu: «Die Patrouillen setzen mit ihren Gesprächen primär auf Einsicht, Eigenverantwortung und Vernunft. Sie ergänzen die bestehende Jugend- und Gassenarbeit, die Zuger Polizei und die im Auftrag der Stadt Zug agierenden privaten Sicherheitsdienste.» Die Patrouillen sind zivil gekleidet, tragen jedoch ein hellgraues Gilet mit der Aufschrift «KIP». Sie haben keine ordnungsdienstlichen Befugnisse. Diese bleibt weiterhin bei den Polizeiorganen.

Im letzten Jahr haben die KIP-Patrouillen 535 Kontaktgespräche zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie zusätzlich 109 Littering-Gespräche (Aufforderungen zum Aufräumen) geführt. 296 Mal musste die KIP zur Ruhe ermahnen. Das Engagement der KIP wurde von vielen Passanten gelobt und als notwendig befunden. (red)

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