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In Zug sollen möglichst viele Lernende die Berufsmaturität abschliessen

Die Schulkommission Berufsbildung hat die strategischen Eckwerte Berufsbildung Zug 2019-2026 verabschiedet. Sie basieren auf den zehn Leitlinien und Stossrichtungen des Bundes sowie auf der Strategie des Regierungsrats.
Blick in ein Unterrichtszimmer der Gewerblich-industriellen Berufsschule Zug. (Bild: Werner Schelbert (Zug,5. Juli 2018))

Blick in ein Unterrichtszimmer der Gewerblich-industriellen Berufsschule Zug. (Bild: Werner Schelbert (Zug,5. Juli 2018))

Der Kanton Zug verfügt über eine grosse Vielfalt und eine hohe Qualität an ansässigen Unternehmen, die Lehrstellen anbieten. «Verbunden mit einer guten Zusammenarbeit mit Nachbarkantonen können den Jugendlichen sehr gute Bildungs- und Arbeitsmarktchancen geboten werden», ist Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel überzeugt. Im Kanton Zug sollen möglichst viele Lernende die Berufsmaturität abschliessen. Angestrebt wird deshalb eine über dem schweizerischen Durchschnitt liegende Berufsmaturitätsquote. «Ebenso soll Zug ein interessanter Bildungsplatz für Höhere Fachschulen bleiben», lässt sich Matthias Michel in einer Mitteilung der Volkswirtschaftsdirektion zitieren, und freut sich, dass der Regierungsrat die neue Höhere Fachschule Informatik und Elektronik (am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug) als Legislaturziel gesetzt hat. Generell hat die Weiterbildung einen hohen Stellenwert sowie auch die Bildungsangebote für Erwachsene. Schliesslich soll der Kanton weiterhin international ausgerichtete Angebote (Berufsbildung international für Kaufleute und Informatik-Fachleute) fördern.

Starke Lernortkooperation

Die Berufsbildung ist als Verbundaufgabe von Wirtschaft und Staat angelegt. Diese sogenannte Lernortkooperation wird im Kanton Zug aktiv gelebt. Zeichen dafür ist, dass die neuen strategischen Eckwerte verbundpartnerschaftlich erarbeitet worden sind. Beat Schuler, Leiter Amt für Berufsbildung, erläutert: «Alle Stakeholder, d.h. Gewerbe, Industrie, Gewerkschaften, Berufsfachschulen und das Amt für Berufsbildung, wurden in den Prozess der Entwicklung dieser Eckwerte einbezogen.»

Eckwerte_Berufsbildung Kanton Zug.pdf

Diesen Herbst veröffentlichte der Regierungsrat seine Strategie 2019 - 2026 unter dem Motto «Mit Zug erfolgreich». Ebenso hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI das Projekt Berufsbildung 2030 lanciert. Dieses besteht aus zehn strategischen Leitlinien und der dazugehörenden Stossrichtung. Ein Fokus richtet sich auf die Industrie 4.0 und deren digitalen Transformation. Anhand der neuen übergeordneten Vorgaben, einerseits der Regierungsstrategie 2019 - 2026 und andererseits der Berufsbildung 2030, sind die strategischen Eckwerte Berufsbildung Zug überarbeitet worden. Daraus wurden die strategischen Eckwerte Berufsbildung Zug 2019 - 2026 definiert, welche die Schulkommission Berufsbildung Zug Ende Oktober 2018 verabschiedete. (haz/PD)

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