In Zuger Pflegeheimen herrscht der Notstand

In den Zuger Pflegeheimen mangelts an freien Betten. Gesundheitsdirektor Joachim Eder schlägt nun Alarm.

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Nur wer wirklich auf Hilfe angewiesen ist, soll zurzeit einen Platz in den Stadtzuger Pflegeheimen erhalten. Im Bild: Pflegerin Myriam Berteletti (links) und Krankenschwester Jacqueline Lung betreuen eine pflegebedürftige Bewohnerin im Betagtenzentrum Neustadt in Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Nur wer wirklich auf Hilfe angewiesen ist, soll zurzeit einen Platz in den Stadtzuger Pflegeheimen erhalten. Im Bild: Pflegerin Myriam Berteletti (links) und Krankenschwester Jacqueline Lung betreuen eine pflegebedürftige Bewohnerin im Betagtenzentrum Neustadt in Zug. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Bis im Jahr 2015 rechnet man im Kanton Zug mit einer Zunahme des Bedarfs an Pflegeheimbetten um fast 40 Prozent. Das ergab eine Untersuchung der Universität Zürich vor drei Jahren. Doch schon heute hats in den Zuger Pflegeheimen keinen Platz mehr: Von den 1010 verfügbaren Betten sind momentan alle belegt. 

«Offensichtlich wurden sogar Ferien- und Notfallbetten in Betrieb genommen, um diesen Notstand zu lindern», sagt der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder. Er schlägt deshalb den Zuger Gemeinden, welche für die Pflegeheime verantwortlich sind, zahlreiche Massnahmen vor  unter anderem auch die Schaffung einer kantonalen Koordinationsstelle, welche die Pflegeheimplätze den betroffenen Personen zuweist.

Die Stadt Zug hat bereits reagiert
In der Stadt Zug besteht bereits seit einigen Jahren eine solche Stelle. Und hier hat man auch bereits auf den akuten Bettenmangel reagiert: Vorläufig werden Personen mit keinen oder geringen Pflegebedürfnissen nicht mehr in die städtischen Pflegeheime aufgenommen. Das hat der Stadtrat letzte Woche beschlossen.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung