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INDUSTRIE: Landis+Gyr kommt an die Börse zurück

Der japanische Technologiekonzern Toshiba bringt den Stromzählerproduzenten Landis+Gyr an die Schweizer Börse. Der Börsengang ist im dritten Quartal geplant.
Blick ins Innere eines intelligenten Stromzählers. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (Zug, 3. August 2011))

Blick ins Innere eines intelligenten Stromzählers. (Bild: Gaetan Bally/Keystone (Zug, 3. August 2011))

Landis+Gyr ist derzeit im Besitz des Technologiekonzerns Toshiba, der 60 Prozent der Anteile hält und der Innovation Network Corporation of Japan (INCJ), die 40 des Aktienkapitals hält. Wie Landis+Gyr am Montag mitteilt, planen die beiden Besitzerfirmen beim IPO die Veräusserung ihres gesamten Aktienkapitals.

Das Wachstumspotenzial, der erwartete starke Geldfluss sowie die solide Bilanz würden es Landis+Gyr nach dem Börsengang erlauben, eine attraktive und nachhaltige Ausschüttungspolitik zu verfolgen. Für das Geschäftsjahr 2017 sieht das Unternehmen eine Dividendenausschüttung von 70 Millionen US-Dollar vor. Ab 2018 erwartet Landis+Gyr eine Ausschüttung von mindestens 60 Prozent des Free Cashflows des Eigenkapitals.

Keine Überraschung

Der japanische Toshiba-Konzern hatte Mitte April einen Börsengang von Landis+Gyr als strategische Alternative für einen Verkauf genannt. Als mögliche Kaufinteressenten waren zuvor der japanische Konkurrent Hitachi und andere japanische Firmen gehandelt worden.

Bereits im März hiess es in Medienberichten, Toshiba habe die UBS damit beauftragt, einen Verkauf oder einen Börsengang der Stromzähler-Tochter zu prüfen. Das Volumen bei einem Verkauf wird auf bis zu 2 Milliarden Dollar geschätzt. Die Zuger Traditionsfirma beschäftigt rund 5700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Toshiba hatte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen massiven Verlust ausgewiesen und die US-Atomsparte Westinghouse Electric in die Insolvenz geschickt. Auch die Speicherchipsparte wurde abgespalten und steht offenbar zum Verkauf. (sda)

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