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INFLUENCE-MARKETING: Die erfolgreichsten Influencer sind Millionäre

Kurz gesagt, preisen Personen (Influencer) Produkte auf ihren eigenen Internet-Profilen an, wo sie von anderen Nutzern (Followern) gesehen werden und eine enorme Reichweite erzielen können. Es gibt für fast jedes Produkt Influencer, vor allem die Schönheits- und die Luxusindustrie setzen darauf.

Die Plattform Instagram, die auf das Präsentieren von Fotos spezialisiert ist, ist die grösste Plattform für diese Art von Werbung. Häufig werden die Aufnahmen durch Texte (Blogs) angereichert. Musik- und Sportstars haben mehrere Millionen Follower.

Wer vorher schon bekannt war, hat oft Vorteile beim Aufbau einer Influencer-Karriere. Das sieht man etwa an den Beispielen der Hünenberger Schlagersängerin Chanelle Wyrsch (rund 39600 Follower) und Ex-Kickbox-Weltmeister und -«Bachelor» Janosch Nietlispach aus Cham (28300). Weltweit am meisten Anhänger hat übrigens Instagram selbst (231000000).

Eine Firma aus Baar

Häufig geschieht die Kontaktaufnahme zwischen Firmen und Influencern auf direktem Weg. Es gibt aber auch Agenturen die diese zusammenbringen. Wie die AYM Media in Baar, die im Jahr 2016 von Yasmine Bensultana und Alana Netzer gegründet wurde.

Die Auftragslage sei seither steigend, sagt Valentina Fruci, die Marketing Managerin. «Im Jahr 2017 hat sich Influencer-Marketing in der Schweiz etabliert.»

Eine Folge davon sei, dass mittlerweile fast alle Influencer für ihr Engagement Geld verlangen würden. Früher hätten die Gegenstände, für die sie warben, als Gegenleistung gereicht.

Die Preisgestaltung für den Einsatz eines Influencers sei sehr unterschiedlich. «Er richtet sich nach seiner Reichweite, der Qualität seines Auftritts auf Social Media sowie seiner allgemeinen Bekanntheit als Person», erklärt Fruci, ohne Zahlen zu nennen. Die Agenturen nehmen für ihre Dienste eine Vermittlungsgebühr.

Nach Frucis Einschätzung wird «die Influencerszene in der Schweiz definitiv wachsen». Die Tipps der Fachfrau für eine Karriere in diesem Bereich? «Sich treu bleiben und nicht alle Angebote annehmen, sondern bewusst auswählen.»

bier

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