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Info-Plattform für pflegende Angehörige im Kanton Zug lanciert

Die Pflege von Angehörigen soll dank einer Übersicht von Hilfsangeboten im Kanton Zug einfacher werden.

(fg) Am 30. Oktober ist der nationale Tag der pflegenden Angehörigen. Pünktlich zu diesem Datum wird im Kanton Zug die Online-Plattform www.zug-fuer-angehoerige.ch in Betrieb genommen. Pflegende und betreuende Angehörige erhalten dank dieser Plattform einen Überblick über relevante Unterstützungsangebote im Kanton Zug. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der kantonalen Gesundheitsdirektion und der Zuger Gemeinden.

Betreuende und pflegende Angehörige würden einen unschätzbar wichtigen Beitrag an das Gesundheitswesen leisten, heisst es in einer Medienmitteilung der kantonalen Gesundheitsdirektion. Bei der Pflege von Familienangehörigen würde die Sorge um die eigene Gesundheit jedoch oftmals in Vergessenheit geraten. Die neue Plattform soll eine Entlastung bringen.

Online-Dialog führt rasch zum Ziel

Anhand eines kurzen Fragedialogs in einfacher Sprache werden Ratsuchende auf verschiedene Angebote im Gesundheits- und Sozialbereich aufmerksam gemacht. Jede individuelle Betreuungs- oder Pflegesituation führt zu anderen Bedürfnissen der Angehörigen. Einige fühlen sich psychisch oder physisch überlastet, andere haben finanzielle Sorgen oder brauchen ganz praktische Informationen. Durch die Online-Plattform erhält man einfach und anonym Informationen zu hilfreichen Angeboten. Das Spektrum der zur Verfügung stehenden Angebote reicht von praktischen Hilfen im Alltag wie einem Mahlzeiten- oder Fahrdienst bis hin zu Beratungsangeboten bei rechtlichen oder finanziellen Fragen.

«Die Erarbeitung der Plattform hat uns allen einmal mehr bewusst gemacht, wie viele Organisationen und Angebote in unserem Kanton bestehen», führt Gesundheitsdirektor Martin Pfister aus. «Und ein beträchtlicher Teil davon beruht auf ehrenamtlichem Engagement, was besonders gewürdigt werden muss.»

Auch Fachpersonen profitieren

Neben den pflegenden Angehörigen sind auch Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen eine Zielgruppe der Plattform. Denn auch Auskunftspersonen der Gemeinden, Hausärztinnen und Hausärzte oder weitere Ansprechpersonen für Angehörige haben bisher keine Übersicht über die verschiedenen Angebote.

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