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Infoanlass des Seniorenverbands zu den Chancen und Risiken des Internets

Die Nutzung des Internets spielt für Senioren eine immer grössere Rolle. Aber ihre Sicherheit ist ihnen dabei wichtig, wie eine Veranstaltung des kantonalen Seniorenverbandes Zug zeigte.
Daniela Sattler
Die Nutzung des Internets birgt auch Risiken. Bild: PD

Die Nutzung des Internets birgt auch Risiken. Bild: PD

Die Vorstellung einer technologisierten Gesellschaft ist längst nicht mehr Science-Fiction, sondern Realität. In fast allen Lebensbereichen haben sich moderne Informations- und Kommunikationstechnologien als Hilfsmittel verbreitet. Das Internet, als ein wichtiges Beispiel der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), ist aus dem heutigen gesellschaftlichen und privaten Leben kaum noch wegzudenken.

Senioren sind sich bewusst: Mit dem Internet haben sie die Chance, das Alter positiv zu gestalten und sich von wichtigen Informationsquellen und sozialen Kontakten nicht abzuschotten. So steigt laut Bundesamt für Statistik (29. Mai 2018; Zeitraum 1997 bis 2017) auch die Zahl der Internetnutzer ab 60 Jahren kontinuierlich an.

Cyberkriminalität in nur einem Jahr verdoppelt

Die modernen Kommunikationsmittel bergen aber auch Risiken. Gemäss polizeilicher Statistik hat sich die Zahl der von der Zuger Polizei bearbeiteten Fälle von Cyberkriminalität im Kanton Zug im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr in etwa verdoppelt. 176 Fälle wurden bearbeitet. Dabei dürfte die Dunkelziffer von zu Schaden gekommenen Personen und Unternehmen erfahrungsgemäss sehr hoch sein. Für den kantonalen Seniorenverband Zug (KSVZ) ein Grund, sich am Mittwochnachmittag im Gewerblich-industriellen Bildungszentrum (GIBZ) Zug dem Thema im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung zu widmen.

Der Aufmarsch an Handy- und Internet-Nutzern zeigte, Cyberkriminalität beschäftigt auch Senioren. Wenn man sich bei Experten erkundige, wo man heute in diesem Bereich stehe, bekomme man nicht selten die Antwort: «Erst am Anfang», so Regierungsrat und Vorsteher der Sicherheitsdirektion Beat Villiger in seiner Begrüssungsrede. «Aber ihr Erscheinen an diesem Anlass zeigt, dass sie sich mit den Chancen und Risiken der modernen Kommunikationsmittel auseinandersetzen.»

Fortschritt bringt strukturellen Wandel

Ulrich Brügger, Geschäftsführer und Sicherheitsberater des Schweizerischen Verbandes für Seniorenfragen (SVS) bot den Gästen einen Überblick, welche Technologien und Trends zukünftig eine grössere Rolle spielen werden und warum.

Es ist offensichtlich: Mit dem technologischen Fortschritt geht ein struktureller Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft einher, der Chancen und Herausforderungen mit sich bringt, aber auch Fragen aufwirft. Denn während die Gesellschaft mit Trippelschritten in die digitale Zukunft geht, wächst auch die Gefahr im Cyberraum. Die Digitalisierung sei ein Produkt des technischen Fortschritts, den wir nicht aufhalten könnten, meinte Stefan Willi, Leiter Informatikdienste/CTO IT, bei der WWZ Energie AG. Er bot, ausgehend von der heutigen Technik, einen Ausblick in die Zukunft.

Im Internet lauern zahlreiche Gefahren

Roger Steffen von der Zuger Polizei brachte den Anwesenden in seinem Referat die wichtigsten Sicherheitsregeln näher und zeigte ihnen die verschiedenen Gefahren im Internet auf.

So unter anderem die Phishing-Mails, die gefälschten E-Mails, mit denen versucht wird, vom Empfänger wichtige Daten zu stehlen. «Versuchen Sie zu erkennen, wozu man sie verleiten möchte», riet Roger Steffen. Er veranschaulichte, dass man im Moment, in dem man daheim einen Internet-Anschluss habe, der Welt Tür und Tor öffne, versicherte aber: «Mit gesundem Misstrauen und ein paar technischen Hilfsmitteln lassen sich jedoch viele böse Überraschungen vermeidenden.»

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