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INFORMATIK: Was in Zug pressiert, hat in Luzern Zeit

Das Zuger Grundbuchamt braucht – wie jenes von Luzern – eine neue Software. In Luzern wurde der Auftrag öffentlich ausgeschrieben. Warum nicht auch in Zug?
Charly Keiser
«Das Knowhow liegt bei einer privaten Einzelfirma.» Manuela Weichelt, Regierungsrätin

«Das Knowhow liegt bei einer privaten Einzelfirma.» Manuela Weichelt, Regierungsrätin

Die Vergabe von Aufträgen für Software, sowie deren Installation und Wartung hat in den vergangenen Monaten schweizweit für viel Wirbel gesorgt. So war bei Informatikaufträgen im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) letztlich sogar bewiesenermassen Korruption im Spiel. Und auch das Amt für Information und Organisation des Kantons Zug (AIO) stand unter diesem Verdacht.

Die Zürcher Finanzkontrolle kritisiert ineinem Bericht, die so genannte freihändige Vergabe von Informatikaufträgen. Damit ist die Vergabe ohne vorgängige öffentliche Ausschreibung gemeint.

Kanton Bern im Glück

Darum erstaunt eine aktuelle Publikation im Zuger Amtsblatt: Die Direktion des Innern vergibt nämlich darin freihändig einen Auftrag für die «Beschaffung einer neuen Grundbuchsoftware» für 2,2 Millionen Franken.

Schnell bearbeitet - der Auftrag ist schon fix vergeben. (Symbolbild Archiv / Neue LZ)

Schnell bearbeitet - der Auftrag ist schon fix vergeben. (Symbolbild Archiv / Neue LZ)

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