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Leserbrief

Inszenierung einer Heldentat

«Eine wagemutige Mission», Ausgabe vom 29. Oktober
Daniel Wirz, Zug

Die Lektüre Ihres Beitrags – es geht dabei um den Beschrieb einer US-Militäraktion zur Beseitigung eines IS–Führers in Syrien – bereitete mir einiges Kopf-, aber auch Herzzerbrechen. Und Fragen stiegen in mir auf. Fragen über Fragen. Ich fasse meinen Eindruck einmal so zusammen: Hier hat die «Theater- und Propagandaabteilung» des Pentagon wieder einmal ganze Arbeit geleistet: Just zum richtigen Zeitpunkt – das Ansehen der USA hat nach ihrem kläglichen Versagen im Nahen Osten einiges eingebüsst – die perfekte Inszenierung einer Heldentat in Hollywood-Stil.

Was soll’s? Tröstlich nur, dass – ich zitiere – elf Kinder die Kommandoaktion unbeschadet überlebt haben. Unbeschadet? Eine Kommandoaktion unbeschadet überleben? Kinder? Unbeschadet?

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