Internationaler Tag der Frau in Zug

Brauchts noch eine Frauenbewegung? Eine Diskussion über Rollenbilder, Männer im Haushalt und den Versuch, den Ehemann schwedisch zu erziehen.

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Fünf Frauen, fünf Leben, fünf Erfahrungsschätze: Eva Barilli-Eiderbrant (von links), Ursula Iselin-Kocherhans, Moderatorin Maya von Dach-Bütler, Nelly Keune und Seraina Sidler-Tall sprachen über die Rolle der Frau in der Gesellschaft. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Fünf Frauen, fünf Leben, fünf Erfahrungsschätze: Eva Barilli-Eiderbrant (von links), Ursula Iselin-Kocherhans, Moderatorin Maya von Dach-Bütler, Nelly Keune und Seraina Sidler-Tall sprachen über die Rolle der Frau in der Gesellschaft. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Wie lange gibt es den internationalen Tag der Frau eigentlich schon?» Ursula Iselin-Kocherhans, Mitbegründerin der Frauenzentrale und des Brockenhauses Zug, wirft die Frage mehr zufällig in die Runde. Es erstaunt daher, dass der Tag der Frau just dieses Jahr seinen 100. Geburtstag feiert.

In dieser Zeit hat die Frauenbewegung viele Veränderungen durchgemacht. Während in früheren Generationen beispielsweise die freie Berufs- und Ausbildungswahl für Frauen oder die Durchsetzung des Frauenstimmrechts erkämpft werden mussten, stehen heute andere Fragen im Vordergrund. Wie lassen sich Beruf und Familie für Frauen verbinden? Welche Rollenbilder können Eltern ihren Kindern vermitteln? Wie kann Gleichberechtigung im Beruf und in der Partnerschaft durchgesetzt und gelebt werden?

Um diese Themen dreht sich denn auch die von Zuger Frauenorganisationen im Siehbachsaal durchgeführte Matinee zum Tag der Frau. Als Gesprächspartnerinnen von Maya von Dach-Bütler vom FraueNetz waren vier Frauen aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen geladen.

Franziska Herren

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung