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INTERPELLATION: SBB-Anlagen im Kanton sind sicher

Im Nachgang der längeren Sperre nach einer Zugentgleisung im Bahnhof Luzern Ende März 2017 haben der Rischer Kantonsrat Kurt Balmer (CVP) und drei weitere Parlamentarier eine Interpellation eingereicht. Sie wollten wissen, wie der Regierungsrat die Anlagen der SBB im Kanton Zug bezüglich Sicherheit einstuft.
Die neue Schiene ist bereits verlegt und befestigt. Die alte wird zerteilt, eingesammelt und wieder verwertet. (Bild: Maria Schmid (Rotkreuz, 19 . September 2017))

Die neue Schiene ist bereits verlegt und befestigt. Die alte wird zerteilt, eingesammelt und wieder verwertet. (Bild: Maria Schmid (Rotkreuz, 19 . September 2017))

Bevor der Regierungsrat die im Vorstoss gestellten Fragen beantwortet, fügt er zuhanden der Interpellanten eine Belehrung an: Konzessionierte Eisenbahnunternehmen sind berechtigt und verpflichtet, die Eisenbahninfrastruktur nach den Vorschriften der Eisenbahngesetzgebung zu bauen. Die SBB verfügen über die Infrastrukturkonzession Nr. 5000. Der Bund hat sie dem Unternehmen, das ihm faktisch gehört, bis am 31. Dezember 2020 erteilt. Will heissen: Für alle Fragen rund um die Bahninfrastruktur sind in erster Linie die SBB der Ansprechpartner. So hat die Regierung beim Staatsunternehmen nachgefragt. Dessen Antworten gewähren einen guten Überblick über das SBB-Netz wie auch die Situation im Kanton Zug.

Zuger Fahrbahn ist neuer als der Schweizer Durchschnitt

Der Netzzustand der SBB ist mit einer Note von 2,7 bewertet. Dies auf einer Skala zwischen 1 «neuwertig» bis 5 «veraltet». Aus­gedeutscht erhält die SBB- Infrastruktur eine «gute bis ausreichende» Note. Diese Note bezieht sich auf alle Elemente, die der Infrastruktur zugerechnet werden. Die Fahrbahn erhält die Note 3,3, was «ausreichend» ist. Trotzdem gebe es auf dem SBB-Netz «keine akut sicherheits­kritischen» Anlagen. Die Infrastruktur im Kanton Zug habe «einen etwas besseren Zustand als der Durchschnitt der ganzen Schweiz». Der Grund: Die Fahrbahn ist zwischen Albistunnel und Rotkreuz abschnittsweise erneuert worden. So sind am Nordkopf des Bahnhofs Zug in diesem Jahr 14 neue Weichen eingebaut worden. Noch bessere Noten könnte die Sanierung der Strecke am Ostufer des Zugersees bringen. Sie ist derzeit durch eine Beschwerde vor Bundesgericht blockiert. Auch bei der Sicherheit des Tanklagers in Rotkreuz sei, so die Regierung, alles im grünen Bereich. Dessen Risiken lägen nach den Vorgaben der Störfallverordnung «im akzeptablen Bereich». Wie der Interpellationsantwort zudem zu entnehmen ist, plane die Schweizer Armee, ihr Tanklager noch jahrzehntelang zu betreiben. (mo)

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