Interview
Die Auffrisch-Impfungen sind im Kanton Zug ab dem 15. November verfügbar

Der Regierungsrat Martin Pfister sagt, wie der Kanton Zug die vom Bund erlaubte dritte Impfung gegen Covid-19 umsetzt.

Zoe Gwerder
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Gesundheitsdirektor Martin Pfister

Gesundheitsdirektor Martin Pfister

Bild: Maria Schmid

Die Booster-Impfung wird insbesondere für Alter- und Pflegeheime sowie andere 65+-Personen mit schweren Grunderkrankungen empfohlen. Ist bekannt, wie viele Personen das in etwa im Kanton Zug betrifft?

Martin Pfister: Im Kanton Zug wohnen rund 22'500 Personen über 65 Jahre, die nun für die Booster-Impfung zugelassen sind. Über die Anzahl Personen mit schweren Grunderkrankungen haben wir keine Daten.

Wird der Kanton Zug nun wieder mit der mobilen Impfequipe die Altersheime besuchen?

Ja.

Ab wann?

Im Anschluss an die nationale Impfwoche, also ab dem 15. November.

Wie viel Zeit benötigt diese Equipe, um alle Heime mit der gewünschten Impfung zu versorgen?

Dies wird voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern.

Was bedeutet die Boosterimpfung für die Kapazitäten des Impfzentrums?

Der Betrieb des Impfzentrums wurde stets aufrechterhalten. Es wird deshalb ohne Probleme möglich sein, auch die Booster-Impfungen dort zu verabreichen, die Kapazitäten können rasch ausgebaut werden.

Sind Boosterimpfungen bei Moderna wie auch Pfizer/Biontech nötig?

Ja, die Booster-Impfungen werden bei beiden Impfstoffen empfohlen, beim Impfstoff von Moderna jedoch mit der halben Dosis.

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