INVASIVE ORGANISMEN: Kanton Zug bekämpft invasive Organismen

In den letzten Jahren haben sich zahlreiche fremdländische Tiere und Pflanzen, so genannte invasive Organismen, in der Schweiz ausgebreitet. Der Kanton Zug hat nun einen Plan zu deren Bekämpfung ausgearbeitet.

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Franz Habermacher, Waldbesitzer aus Grosswangen, rückt dem Drüsigen Springkraut zu Leibe. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Franz Habermacher, Waldbesitzer aus Grosswangen, rückt dem Drüsigen Springkraut zu Leibe. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Tiere und Pflanzen, welche sich in neuen Gebieten verbreiten, können das bestehende Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Sie können die menschliche Gesundheit gefährden, Schäden in Wäldern und Naturschutzgebieten verursachen und Ernteerträge in der Landwirtschaft reduzieren.

Bund, Kanton und Gemeinden befassen sich seit längerem mit dieser Thematik und es existieren diverse Stellen, welche sich mit der Erfassung und Bekämpfung von Problemarten auseinandersetzen. Der Kanton Zug hat nun einen Umsetzungsplan erstellt, um die vorhandenen Mittel effizienter zu nutzen. Zentrale Ziele sind die bessere Koodinierung von kantonalen und gemeindlichen Aktivitäten, einzelne zuständige Fachstellen für die Durchführung von Bekämpfungsmassnahmen, wissenschaftliche Grundlagen werden von Bund und anderen Kantonen, nicht mehr vom Kanton Zug erarbeitet und die Verbreitung von invasiven Pflanzen wird im Kanton Zug geographisch erfasst. Dies teilt die Baudirektion des Kantons Zug in einer Medienmitteilung mit.

ost