INVENTAR: 6,8 Prozent sind aufgenommen

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Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie ist daran, die Inventare der schützenswerten Denkmäler der Gemeinden zu überarbeiten. In einem solchen Inventar werden Objekte aufgeführt, für die eine sogenannte Schutzvermutung besteht. Der Entscheid, ob ein Gebäude auf die Liste kommt, basiert auf einer ersten Einschätzung über dessen wissenschaftliche, kulturelle und heimatkundliche Bedeutung. Es handelt sich um eine Bestandesaufnahme. In einem Inventar der schützenswerten Denkmäler sind laut Angaben des Amts für Denkmalpflege und Archäologie in der Regel mehr Objekte enthalten, als dann dereinst unter Schutz gestellt werden.

Die Überarbeitung des Inventars ist in den Gemeinden Zug, Baar, Cham, Steinhausen, Neuheim, Menzingen und Risch bereits abgeschlossen. Ebenfalls vollständig aufgenommen ist der Bestand militärhistorischer Bauten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. In Hünenberg und Walchwil ist die Erfassung des Bestands der historischen Gebäude abgeschlossen. Die Gemeinden haben die provisorischen Listen zur Stellungnahme erhalten. Die Festsetzung der Objekte ist für das laufende Jahr geplant. Die Inventararbeiten in Oberägeri und Unterägeri stehen noch bevor.

Im gesamten Kanton sind heute 6,8 Prozent der Bauten inventarisiert. Insgesamt 2,3 Prozent stehen unter Denkmalschutz. In den Gemeinden mit abgeschlossenen Inventararbeiten wurden zwischen 4,1 und 13,5 Prozent der Bauten ins Inventar aufgenommen. (st)