INWIL: Die Antenne soll auf den Hochspannungsmast

Direkt neben dem Schulhaus Inwil habe eine Natelantenne nichts verloren, sagen rund 20 Einsprecher. Die Swisscom sieht das anders.

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In Inwil wird gestritten - nun entscheidet das Gericht. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

In Inwil wird gestritten - nun entscheidet das Gericht. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Landeigentümer hat zugestimmt, das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich EWZ ebenfalls. Und auch die betroffenen Anwohner könnten mit der Antenne auf dem Hochspannungsmast gut leben. Nur die Swisscom fehlt im Boot und beharrt auf dem vom Kanton und der Gemeinde erstinstanzlich bewilligten Standort auf dem Wohnblock Rigistrasse 163/165, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulhaus Inwil befindet. Der Hochspannungsmast 135 der EWZ – so die Swisscom heute – sei weder geeignet noch verfügbar. Das hat allerdings auch schon anders getönt: In der Baueingabe wurde der Mast als erste Wahl angegeben. Allerdings habe das EWZ damals den Mast nicht zur Verfügung stellen wollen.

Das hat sich unterdessen grundlegend geändert. Die Einsprecher haben eine schriftliche Zusicherung des EWZ, dass auf dem Hochspannungsmast eine Antenne erstellt werden könne. Auch der von der Swisscom neuerdings vorgebrachte Grund, dass der Mast sich technisch gar nicht eigne, stimmt gemäss den Einsprechern nicht. Sie haben eine Expertenmeinung vorliegen, die genau das Gegenteil behauptet. «Der Mast ist sehr wohl geeignet», so einer der betroffenen Inwiler.

Weil Einsprachen gegen die Baubewilligung und eine Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat wirkungslos blieben, liegt der Ball nun beim Verwaltungsgericht. Dieses wird voraussichtlich im Herbst entscheiden.

Silvan Meier

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am 8. Juli in der «Neuen Zuger Zeitung».