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INWIL: Neuer Frosch an der Spitze

Die Frösche haben ein neues Oberhaupt. Begleitet von allerlei Indiskretionen, feierten die Zünftler die Amtsübergabe.
Erwin I. Jagensdorfer (links) erhielt von Zeremonis Danald Basan den Anstecker. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Erwin I. Jagensdorfer (links) erhielt von Zeremonis Danald Basan den Anstecker. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Jassen, Skifahren und Wandern sind nur einige Hobbys von Erwin I. – Zeremonius Donald Basan, der im Vorfeld der ehrenvollen Inthronisation des neuen Oberhauptes dessen Lebenslauf sorgfältig durchkämmt hatte, war auf teilweise äusserst brisante Details gestossen. So erfuhren die Anwesenden unter anderem auch, wie Erwin I., als er noch in seinem Beruf als Orientteppichexperte arbeitete, seine Doris kurzum vor Tatsachen stellte.

Zahlreiche Delegationen und Gäste aus allen Richtungen hatten sich im Mehrzwecksaal Rainhalde zur feierlichen Amtseinsetzung von Erwin I. Jagendorfer eingefunden.

Schöne Momente
Nur einer aber kann regieren – es gibt nur eine Garnitur der Insignien. Daher galt es als Erstes, das noch amtierende Oberhaupt der Zunft gebührend zu verabschieden. Nachdem die Formation «Musig gid Durscht» (MGD) die nötige Feststimmung in den Saal gebracht und das Terrain für die bevorstehenden Zeremonien geebnet hatte, liess Basan Ruedi I. Graf denn auch unverblümt wissen, dass dessen Amtszeit in wenigen Minuten ablaufen würde. «Sybilla und ich haben als Zunftmeisterpaar schöne und auch berührende Begegnungen gehabt und viele wunderbare Momente erleben dürfen», so Ruedi I. in seiner Rede, mit der er sich ein letztes Mal an sein Volk wandte.

«Fährt man rückwärts in einen Baum, wird immer kleiner der Kofferraum.» In ihrer Sendung «TV-Fröschenteich» liessen Stefan Bürge, Werner Elsener und Markus alias Uhu Sidler diverse Vorkommnisse aus dem vergangenen Jahr Revue passieren und lösten beim Publikum Lachsalven aus.

Antreten zur Übergabe
Daraufhin aber richtete sich das Interesse des Fröschenvolkes auf sein zukünftiges Oberhaupt. Antreten zur Übergabe der fasnächtlichen Macht hiess es danach für Erwin I. Mit seiner Gattin, Zunftmutter Doris, wird er nun als 50. Zunftmeister seines Amtes walten. Astrid Kirchhofer Kaufmann und Sarah Kaufmann werden ihm als Ehrendamen zur Seite stehen. «Warum en Stange trinke, wenn?s en Chübel au tued», ist das Motto des Bierhumpensammlers für die närrischen Tage. Ob all der Verpflichtungen, denen man als Zunftmeister nachzugehen habe, liege allerdings kaum Alkohol drin, erklärte alt Zunftmeister Roman I. «Nur zum Anstossen, denn sonst steht man die vielen Anlässe gar nicht durch.»

«Mit euch zusammen wird es eine tolle, sensationelle, grandiose, mega-giga-mässige und unübertreffliche Fasnacht», versicherte Erwin I. nach der offiziellen Amtseinsetzung in seiner ersten Ansprache. Bevor der frisch erkorene Regent alle Gratulationen entgegennehmen konnte, kam eine geballte Ladung von Huldigungen auf ihn zu. So wartete neben der Fasnachtsgesellschaft Baar, dem Faschall Allenwinden und dem Löschzug Inwil noch eine Reihe von Gruppen darauf, dem Zunftmeister die Reverenz erweisen zu können.

Daniela Sattler

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