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INWIL: Oberhaupt bringt sein Volk zum Lachen

An der Inthronisation von Markus II. Sidler ist kein Auge trocken geblieben. Der neue Zunftmeister der Fröschenzunft Ebel ist getreu seinem Spitznamen ein waschechter Spassvogel.
Shayna Basan
In offizieller Mission: Der Zeremonius Donald I. Basan, Zunftmutter Sibylle Küttel, Zunftmeister Markus II. Sidler und zwei der drei Ehrendamen, Corinne und Sabrina Sidler (von links). (Bild: PD (Inwil, 13. Januar 2017))

In offizieller Mission: Der Zeremonius Donald I. Basan, Zunftmutter Sibylle Küttel, Zunftmeister Markus II. Sidler und zwei der drei Ehrendamen, Corinne und Sabrina Sidler (von links). (Bild: PD (Inwil, 13. Januar 2017))

Kurz nach 20 Uhr am Samstagabend begrüsst Zeremonius Donald I. Basan die Anwesenden. Unter den zahlreichen Gästen sind nicht nur die Mitglieder der Fröschenzunft Ebel, sondern auch die Delegationen der Baarer Räbefasnacht, vom Faschall Allenwinden und der Zuger Letzibuzäli.

Der Abend fängt mit der Exthronisation von André I. Schelbert an. Begleitet vom Trauermarsch und Applaus des ganzen Saals trat er von der Bühne. Danach betritt der designierte Zunftmeister Markus II. Sidler mit seinem Hofstaat die Bühne. Der Zeremonius stellt zuerst die drei Ehrendamen vor, als da wären Sidlers Töchter Sabrina und Corinne sowie die dritte, an der Veranstaltung abwesende Nicole Japert. Kurz darauf kann sich niemand mehr halten vor Lachen, als der Zeremonius den Lebenslauf von Markus «Uhu» Sidler verlauten lässt. Die vielen Geschichten aus Kindheit und Jugend lassen kein Auge trocken: Dass er als kleines Baby auf dem eiskalten Spielplatz von seinen Schwestern vergessen wurde; kein Wunder, entschied er sich später, Heizungsmonteur zu werden. Auch wurde die Herkunft seines Spitznamens «Uhu» aufgeklärt, welcher ebenfalls das Ergebnis einer mehr als witzigen Geschichte aus seinem Leben ist. Bereits nach einigen Minuten wird klar, dass das bekennende Coop-Kind keine Gelegenheit ausgelassen hat, sich ein Spässchen zu gönnen.

Die Rituale werden vollzogen

Dann ist es so weit. Mit einem Gedicht von Donald I. wird die Inthronisation eingeleitet. Nach und nach werden alle Insignien von den beiden Ehrendamen dem Fröschenvolk präsentiert und dem neuen Oberhaupt gebracht. Zum Schluss bekommt auch die Zunftmutter Sibylle ihre Zunftmeisterbrosche. Um Punkt 21.22 ist Markus II. nun Zunftmeister. Mit «wackligen Knien» tritt er zum ersten Mal als deren Oberhaupt vor seine Untertanen. Er bedankt sich bei seiner Familie, allen Freunden und den Delegationen der anwesenden Fasnachtsgesellschaften und gibt anschliessend auch noch sein Regierungsprogramm bekannt. Unter tosendem Applaus wird er als neuer König begrüsst, und der ganze Saal erhebt sich für ihn, als er von der Bühne schreitet.

Shayna Basan

redaktion@zugerzeitung.ch

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