INWIL/ZUG: Junglenker brettert mit 185 Stundenkilometern

Der junge Mann hat seinem Fahrlehrer offenbar nicht richtig zugehört: Er wurde erwischt, weil er auf der Autobahn viel zu schnell fuhr. Jetzt ist er seinen Probe-Führerausweis los.

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Ein über einen Fussgängerstreifen fahrendes Auto. Im Kanton Zürich verhaftete die Polizei zehn Raser und stellte acht Fahrzeuge sicher. (Symbolbild) (Bild: Keystone/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Ein über einen Fussgängerstreifen fahrendes Auto. Im Kanton Zürich verhaftete die Polizei zehn Raser und stellte acht Fahrzeuge sicher. (Symbolbild) (Bild: Keystone/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Am Montagabend nach 22 Uhr wurde eine Patrouille der Zuger Polizei auf ein Fahrzeug aufmerksam, das viel zu schnell auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern unterwegs war. Bei der Nachfahrt zwischen der Kantonsgrenze Aargau/Luzern und der Ausfahrt Gisikon wurden Geschwindigkeiten zwischen 180 bis 185 Kilometer pro Stunde gemessen. Erlaubt ist auf diesem Autobahnabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern.

Am Steuer sass ein 21-jähriger Lenker mit einem Führerausweis auf Probe. Den nahm man ihm gleich vor Ort ab. Der im Kanton Zug wohnhafte Junglenker muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern verantworten. Der erwähnte Autobahnabschnitt wird durch die Zuger Polizei betreut.

Schwarzarbeiterin erwischt

Bei einer Personenkontrolle hat die Zuger Polizei zudem eine Frau erwischt, die sich ohne Visum in der Schweiz aufhielt. Seit mehreren Monaten arbeitete die Frau als Putzfrau in mehreren Privathaushalten und verdiente sich so ihren Lebensunterhalt.als Hausangestellte. Die 43-jährige Frau aus Ecuador wurde im Zug zwischen Arth-Goldau und Zug durch das Grenzwachtkorps kontrolliert.

Die 43-Jährige wurde von der Zuger Staatsanwaltschaft wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Ausländergesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 110 Tagessätzen sowie einer Busse verurteilt. Das Amt für Migration hat sie zudem mit einem fünfjährigen Einreiseverbot für den Schengenraum belegt. Die Frau wurde ausgeschafft. Die Personen, bei welchen die Verurteilte tätig war, müssen sich wegen Beschäftigung von Ausländern ohne Bewilligung ebenfalls vor der zuständigen Staatsanwaltschaft verantworten.

pd/cv