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Leserbrief

Irreführende Umfragen aus Bern

Zur Abstimmung über die Zersiedelungs-Initiative

Was hat sich beim Schweizer Fernsehen seit der Abstimmung über die No-Billag-Initiative geändert? Rein gar nichts, es wird weiter gewurschtelt. Die Umfrage des Instituts Gfs Bern vom 4. bis 13. Dezember 2018 betreffend der Zersiedelungs-Initiative war ein reines Verbraten unserer Billag-/Serafe-Gebühren. Selbstverständlich wurde dem Politikwissenschaftler Claude Longchamp durch das Schweizer Fernsehen, etliche Male vor der Abstimmung, die Gelegenheit erteilt im Fernsehen aufzutreten, obwohl er die operative Leitung am Institut Gfs Bern längst abgegeben hat.

Für das Schweizer Fernsehen ist die Firma Gfs Bern eine heilige Kuh, es hätte genügend Institutionen, welche ebenbürtig wären, vermutlich aber die einstigen Leiter in der falschen Partei sind, denn Claude Longchamp ist SP-Mitglied. Gemäss der besagten Gfs-Umfrage wäre die Zersiedelungs-Initiative mit 63 Prozent Ja- und 29 Prozent Nein-Stimmen angenommen worden mit einer Unsicherheit von plus/minus 2.9 Prozent.

Was für ein Schwachsinn diese Umfragen sind, hat das Abstimmungsresultat jedenfalls gezeigt und noch etwas hat mich vom Institut Gfs Bern auf das Übelste schockiert, nämlich die öffentliche Mitteilung, dass Personen mit tiefer Schulbildung der Vorlage eher zustimmen würden. Für eine solche Verunglimpfung von Bevölkerungsgruppen durch Gfs Bern und damit auch das SRF habe ich persönlich nur noch ein tiefe Abscheu übrig. Diese Umfragen sind nicht repräsentativ, sie sind vielmehr irreführend, bedenklich und unglaubwürdig.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri

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