Leserbrief

Ist der Rettungsversuch der Poststelle Ernst gemeint?

«Fest verankert im Dorf», Ausgabe vom 11. Januar

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Zuerst einmal herzliche Gratulation zum neuen Amt als Gemeindepräsident und Schulvorsteher von Steinhausen. Persönlich wünsche ich dem neuen Präsidenten viel Erfolg und alles Gute. Die Aussage zur Post von Steinhausen freut mich sehr, nur kann ich dieser Aussage wenig Glauben schenken. Als die SVP Steinhausen vor der Post Unterschriften zur Erhaltung der Post sammelte, fragte ich den neuen Präsidenten, ob es nicht sinnvoll wäre, wenn andere Parteien sich ebenfalls für den Erhalt der Post stark machen sollten. Die Antwort war aber klar und deutlich: Da könne man nicht viel machen und es gebe genügend andere gute Beispiele, dass es auch ohne Post vor Ort gute Alternativen gebe. Nun bin ich sehr froh, dass zu diesem Thema die Meinung geändert wurde. Nur, ob die Meinungsänderung ehrlich gemeint ist, da bin ich mir nicht so sicher. Meine Befürchtung begründet sich darin, dass bei jeder sich bietender Gelegenheit die Abteilungen einfach gewechselt werden. Für zukünftige Meinungsänderungen gibt es weitere zwei Abteilungen, die der Gemeindepräsident noch nicht geführt hat. Übrigens hat das Bild in der Zuger Zeitung für mich Symbolcharakter. Schnell hervortreten, um sich gleich wieder zurückzuziehen.

Heinz Sennrich, Steinhausen