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Leserbrief

Ja zum revidierten Denkmalschutzgesetz

Zur Abstimmung am 24. November über das neue Denkmalschutzgesetz

Abgesehen von klar erkennbaren historischen und kulturrelevanten Bauten scheint mir die Taxierung eines Gebäudes als Denk- oder Mahnmal per se nicht unumstritten. Ob Mahn- oder Denkmal, der Kontext zur heutigen Zeit sollte dabei ebenfalls nicht verloren gehen. Ist die öffentliche Hand Trägerschaft einer Baute, kann deren Erhalt mit entsprechendem Volkswillen auch gegen jegliche ökonomische, ökologische oder nachhaltige Faktoren erwirkt werden. Bei einem privaten Eigentümer hingegen ist es nicht nachvollziehbar, weshalb er – gegen seinen Willen – auf seinem Grund und Boden derartigen Einschränkungen ausgesetzt sein soll. Zumindest gebührendes Mitspracherecht gilt es einzuhalten.

So ist ein Wohnhaus zum Wohnen gedacht. Dazu gehört eine angemessene Raum- und Türhöhe, welche das aufrechte Gehen ermöglicht. Ein Raumprogramm mit Kleinsträumen, horizontalen Stufenübergängen, schmalen Treppenhäusern darf einer Modernisierung nicht im Wege stehen. In einen Innenraum gehört ausreichend Tageslicht. Brandschutzmassnahmen müssen uneingeschränkt vorgenommen werden können. Ein haushälterischer Umgang mit Energie gehört heute nicht nur zum guten Ton, sondern zur Notwendigkeit. Daher muss auch eine nachhaltige energetische Sanierung eines Gebäudes möglich sein. Das neue Denkmalschutzgesetz schützt nicht nur wahre Denkmäler, sondern auch demokratisch begründetes Eigentum. Deshalb stimme ich am 24. November Ja zum Denkmalschutzgesetz.

Markus Spörri, Kantonsrat FDP, Unterägeri

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