JAGD: Wer schiesst, muss ganz genau hinschauen

Nach dem Abschuss eines Hundes in Baar gehen die Emotionen hoch. Ist das sorglose Spazieren im Wald noch möglich?

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Jäger werden ist im Kanton Zug nicht einfach: Ein zweijähriger Lehrgang und eine Prüfung müssen absolviert werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Jäger werden ist im Kanton Zug nicht einfach: Ein zweijähriger Lehrgang und eine Prüfung müssen absolviert werden. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am 15. Januar erschiesst ein Jäger in Baar einen Hund. Das wirft die Frage auf, ob die Zuger und ihre Haustiere durch die Jagd gefährdet sind. «Nein», sagt Peter Ulmann, der Leiter des Amts für Fischerei und Jagd.

Was braucht es überhaupt, um ein Jagdpatent zu erwerben? «Zuallererst einen Jagdfähigkeitsausweis», erklärt Ulmann. Doch bis ein Jäger das Papier erhält, muss er den zweijährigen Jagdlehrgang absolvieren und die Jagdprüfung bestehen. Doch damit ist das Jagdpatent noch nicht erteilt. «Der Jäger muss einen Nachweis liefern, dass er regelmässige Schiessübungen macht», so Ulmann. Das Patent werde immer nur für ein Jagdjahr erteilt.

«In der Bewilligung steht, dass der Jäger ein Tier zweifelsfrei als jagdbares Wild erkennen muss. Erst dann darf er zielen und eventuell schiessen», zitiert Ulmann. In den gesetzlichen Grundlagen.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.