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JAGD: Wildtiere brauchen jetzt Ruhe

Der Schnee setzt auch den Wildtieren in den Wäldern zu. Jetzt brauchts von der Bevölkerung Rücksicht.
Ein Rehbock, fotografiert aus einer Fotofalle. (Bild Amt für Fischerei und Jgad, Kanton Zug)

Ein Rehbock, fotografiert aus einer Fotofalle. (Bild Amt für Fischerei und Jgad, Kanton Zug)

Insbesondere in den höher gelegenen Lagen sind die Lebensbedingungen für die Wildtiere hochwinterlich geworden, schreibt das Amt für Fischerei und Jagd des Kantons Zug in einer Medienmitteilung. Die Wildtiere brauchen viel Energie, um an die nur noch spärlich vorhandene Nahrung zu kommen. «Wo die Schneedecke zu einem kompakten Deckel verfestigt ist, wird die Situation für Rehe, Gämsen und Hirsche sehr hart», so Peter Ulmann, Leiter des Amtes für Fischerei und Jagd.

Tiere nicht füttern
Mit Fütterungen kann die Not von Wiederkäuern wie Reh, Hirsch und Gämse übrigens nicht gelindert
werden. Eine artgerechte Fütterung ist nicht möglich und der Stoffwechsel der Tiere wird durch die Fütterung völlig aus dem Gleichgewicht gebracht. Zudem werden an den Futterstellen leicht Krankheiten übertragen und Frass- und Schälschäden am Wald provoziert.

Hinweistafeln im Gelände
Die Bevölkerung soll nun mit Hinweistafeln im Gelände sensibilisert werden. Insbesondere beim Touren, beim Wandern oder Schneeschuhlaufen sollen nur gepfadete Waldwege benutzt und diese unter keinen Umständen verlassen werden. Vorsichts sei auch beim Variantengehen mit Schneeschuhen auf offene Flächen geboten. Das Amt ruft weiter dazu auf, nicht quer durch den Wald zu gehen, Hunde angeleint und nicht ausser Sicht zu gelangen.

rem

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