JAGDDRAMA: Jäger erschiesst nachts einen Hund

Ein Jäger erschiesst in Baar einen Hund und wird darum verzeigt. Der Hundehalter allerdings auch.

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Ein kleines Bild erinnert an den erschossenen Hund. Im Hintergrund der Wald, aus dem der Schütze schoss. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Ein kleines Bild erinnert an den erschossenen Hund. Im Hintergrund der Wald, aus dem der Schütze schoss. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

«Mein Vater weint nur noch», sagt der Gianfranco Falzone. Womöglich müsse der Pensionär, der sich um den Rüden Cico gekümmert hat, gar psychologisch behandelt werden.

Rückblick: Donnerstag, 15. Januar, 21.30 Uhr. Wie so oft fährt Falzone zur Schützenstube Wishalde am Fuss der Baarburg. Eine Strassenlaterne leuchtet, es ist ruhig. Er steigt aus, öffnet den Kofferraum und lässt Cico und Bricci ins Freie. Sie tollen auf der Wiese herum. Bricci rennt an den Waldrand und kauert nieder, lässt Wasser.

«Dann hörte ich einen Schuss», beschreibt Falzone den Beginn der «dramatischsten Minuten» seines Lebens. «Cico rannte in meine Richtung, als ihn der zweite Schuss traf. Er stieg zu mir hoch - alles war voll Blut. Ich schrie um Hilfe.» Doch der Schütze sei nicht aus seinem Versteck am Waldrand gekommen. «Cico war tot. Ich lud ihn ins Auto und fuhr ins Dorf, um die Polizei anzurufen.» Zurück am Tatort trifft er auf den Jäger und die Polizei.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag» vom Sonntag, 1. Februar.