Jahrelanger Streit geht zu Ende

Die Stadt Zug kauft für neun Millionen Franken ein Grundstück an der Kirchmattstrasse. Damit geht ein jahrelanger Rechtsstreit zu Ende.

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Die Stadt Zug kauft das rund 5700 Quadratmeter grosse Grundstück zum Preis von neun Millionen Franken von der Erbengemeinschaft Paul Henggeler. Die Verhandlungen über das Grundstück nördlich der St. Michael-Kirche reichen ins Jahr 1975 zurück. Damals wurde diese Parzelle provisorisch und 1994 definitiv einer Zone des öffentlichen Interesses zugewiesen. Faktisch kam diese Umzonung einer materiellen Enteignung gleich. Die Erbengemeinschaft machte daraufhin das Heimschlagrecht geltend, worauf ein jahrelanger Streit über die Höhe der Entschädigung entbrannte. Nun konnte eine für beide Parteien gütliche Einigung erzielt werden, schreibt die Stadt Zug in einer Mitteilung.

Die Parzelle stellt für die Stadt eine wichtige strategische Landreserve dar. Sie nimmt nun die Planung und Entwicklung dieses Grundstücks an die Hand.

pd/rem