JAHRESABSCHLÜSSE: Die Grossen mussten 2012 untendurch

Die Zuger Gemeinden haben ihre Finanzen unterschiedlich gut im Griff. Während Zug und Baar derzeit darben, geht im Ennetsee die Post ab.

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Nach und nach sind sie in den vergangenen Wochen und Tagen eingetroffen – die Rechnungsabschlüsse der Zuger Gemeinden. In der Summe vermitteln sie ein eher uneinheitliches Bild. Es lassen sich zwar Tendenzen ausmachen, allerdings bleibt kaum eine Regel ohne Ausnahme.

Am auffälligsten ist die Tatsache, dass es die grossen Gemeinden Zug und Baar nicht mehr schaffen, ausgeglichene Rechnungen zu präsentieren. Dies gilt insbesondere für den Kantonshauptort. Er musste zum dritten Mal in Folge rote Zahlen vorlegen. Das Problem hat sich 2012 akzentuiert, weil bei den ordentlichen Steuern ein Rückgang zu verzeichnen war. Doch es ist auch strukturell bedingt, weil Zug fast einen Drittel seiner Einnahmen an die Umverteilungsinstrumente NFA und ZFA abliefern muss.

Die anderen neun Gemeinden sind derweil alle im Plus. Vor allem die Städte Cham und Risch legten Glanzabschlüsse vor, weil vor allem die Firmensteuern in beiden Gemeinden reichlicher flossen als früher und als anderswo.

Viel mehr Geld als geplant nahmen die Zuger Gemeinden durchs Band im Bereich der Grundstücksgewinnsteuern ein: Ein Indiz dafür, dass der Zuger Immobilienmarkt auf immer höheren Touren läuft.

Christian Peter Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung oder im E-Paper.