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Je wärmer, umso gefährlicher

Vierwaldstättersee bev.Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) kennt das Problem, dass Schwimmer den Kursschiffen in die Quere kommen – gerade im Luzerner Seebecken. «Es gibt immer wieder waghalsige Schwimmer, die ohne auffällige Badekappe oder Begleitung vom Lido zur Ufschötti schwimmen», sagt Roger Benz, Kapitän und Leiter Fahrdienst Nautik bei der SGV. «Unbegleitete Schwimmer sind gerade im Gegenlicht sehr schwer erkennbar. Und oft sind sie sich der Gefahr nicht bewusst.» Gerade bei Landestellen seien die Schiffsführer deshalb erhöht aufmerksam, weil hier immer wieder Leute ins Wasser springen. Dies, obwohl im Umkreis von 100 Metern das Baden verboten ist.

Besonders gefährlich ist es, wenn gleich zwei Kursschiffe nacheinander den Steg ansteuern. «Immer wieder muss deswegen die Polizei gerufen werden», so Benz. Dieses Jahr war das aber erst ein- oder zweimal der Fall.

Letztes Jahr war schlimmer

Laut Roger Benz ist dieser Sommer nicht besonders problematisch. «Wegen des wechselhaften Wetters hat sich der See gar nie so aufgeheizt, dass die Leute weiter hinausschwimmen.» Letztes Jahr habe man mehr Probleme deswegen gehabt. «Ist der See wärmer, sind wir oft zu zweit im Steuerhaus und halten Ausschau nach Schwimmern», so Benz. Allgemein kann sich der Kapitän nicht daran erinnern, dass es in den letzten Jahren auf dem Vierwaldstättersee gröbere Zwischenfälle zwischen Schiff und Schwimmer oder sogar Todesfälle gegeben hätte.

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