Jeder dritte Kühltransport war zu warm

Erstmals hat die Zuger Polizei Kühltransporter kontrolliert. In vier Fällen genügten die Kühltemperaturen nicht den gesetzlichen Anforderungen.

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Die Behörden lotsten am Montagmorgen ab 4.15 Uhr aus Richtung Zürich kommende Lastwagen und Lieferwagen von der Autobahn A4 zum Werkhof in Steinhausen. Während der vierstündigen Aktion wurden insgesamt zwölf Last- und Lieferwagen kontrolliert, heisst es in einer Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden. Mitarbeiter der kantonalen Lebensmittelkontrollstelle überprüften die Kühltransporte der Fahrzeuge.

In den untersuchten Tiefkühl- und Kühlfahrzeugen wurden Fisch, Fleischwaren, Gemüse, Obst, Milch, Milchprodukte und weitere Produkte transportiert. Die Ladungen und die Laderäume entsprachen laut Mitteilung  alle den Vorschriften. Allerdings musste in vier Fällen wegen Kühltemperaturen, die nicht den gesetzlichen Anforderungen genügten, eine Verfügung ausgesprochen werden.

Zahlreiche weitere Vergehen und Mängel geahndet

Des weiteren unterzogen die Spezialisten des Strassenverkehrsamts und der Zuger Polizei die Fahrzeuge einer technischen Inspektion und kontrollierten die Lenker. Neben zwei Verstössen gegen die Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit war ein Fahrzeug überladen und ein Lenker ohne gültigen Führerausweis unterwegs. Zudem beanstandeten die Experten einige kleinere technische Mängel.

Eine Kontrolle dieser Art fand im Kanton Zug zum ersten Mal statt.

pd/zim