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Für den Umzug ins Fremo-Areal fehlen in Muri nur noch die Unterschriften

Der Vertrag ist ausgearbeitet: Die Gemeinde wird am 1. Januar 2020 mit den Abteilungen Finanzen, Steuern und Soziale Dienste sowie mit der Regionalpolizei in einen Neubau auf dem Fremo-Areal ziehen.
Eddy Schambron

Der Gemeinderat Muri hat den entsprechenden Mietvertrag am Montag verabschiedet, er kann jetzt von beiden Parteien unterschrieben werden. Vertraglicher Übergabetermin ist der 16. Dezember 2019. «Wir haben eine gute Lösung mit einem guten Partner», sagt Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger, «und bei den bisherigen Vermietern, dem Spital Muri und dem Kanton, können wir alle Abmachungen einhalten.»

Mit dem Neubau der Fremo wurde bereits begonnen, die Planung des Innenausbaus samt Mobiliarbedarf ist im Endspurt, hält der Gemeinderat in einer Mitteilung fest. Für die Detailplanung des Innenausbaus samt Mobiliarbedarf sei ein Büroplaner zugezogen worden, welcher eng mit der Gemeinde zusammenarbeite. «Somit ist sichergestellt, dass Anzahl und Anordnung der Räume sehr gut auf die Platzbedürfnisse und Anforderungen der einzelnen Abteilungen abgestimmt sein werden.» Das Bauprogramm der Fremo verspreche eine rechtzeitige Fertigstellung auf Ende 2019. «Der Gemeinderat ist sehr froh, dass jetzt eine gute Übergangslösung für die Abteilungen Finanzen, Steuern, Soziale Dienste sowie die Repol gesichert ist. In den nächsten Wochen wird die Planung verfeinert, die Planung des Umzugs in die Wege geleitet und weitere Details werden geklärt». Das Spital und der Kanton als aktuelle Vermieter seien informiert, der Termin sei abgesprochen. «Somit ist die Übergangslösung geregelt und die Gemeinde kann sich ohne Zeitdruck auf die definitive Lösung fokussieren.»

Beste Lösung für ein neues Gemeindehaus gesucht

Der Gemeinderat geht von einer Übergangslösung bei der Fremo von fünf Jahren aus, mit der Möglichkeit zur unbefristeten Verlängerung. «Diese Übergangslösung gibt der Gemeinde die nötige Zeit, um ein gutes Projekt auszuarbeiten, welches breit abgestützt und mehrheitsfähig ist». Eine Arbeitsgruppe mit neun Personen und ein Begleitgremium mit rund 30 Personen ist an der Arbeit, für ein neues Gemeindehaus diese Lösung zu suchen. «Es ist noch alles offen, auch ein langfristiges Mietverhältnis ist noch ein Thema», erklärt Budmiger. Kommt man zum Entschluss, ein neues Verwaltungsgebäude zu bauen, ist das Bahnhofareal als Standort «sicher stark im Fokus». Für dieses Areal laufen die Arbeiten für die Teiländerung des Gestaltungsplans auf Hochtouren. «In den nächsten Monaten wollen wir damit in die Mitwirkung gehen», stellt der Gemeindepräsident in Aussicht.

Die Abteilungen Finanzen, Steuern und Soziale Dienste sind gegenwärtig im Bürogebäude des Spitals Muri eingemietet, die Regionalpolizei im Amtshaus beim Kanton. Beide Vermieter haben schon länger Eigenbedarf angemeldet, der Kanton im Amtshaus für den Freiämter Kantonspolizeiposten. Nachdem die Gemeindeversammlung im November 2017 einen Neubau für einen Teil der Verwaltung in den Widmen überraschend deutlich abgelehnt und dem Gemeinderat den Auftrag erteilt hat, einen neuen Vorschlag unter Einbezug eines Architekturwettbewerbs zu präsentieren, musste er eine Übergangslösung suchen. Der Vorschlag Fremo-Büroneubau stiess vor allem bei der FDP Muri auf Skepsis, was zuletzt in einer inzwischen vom Regierungsrat abgewiesenen Aufsichtsanzeige mündete.

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