Jetzt geht die Zuger Chriesi-Saison richtig los

Mit dem traditionellen «Chriesi-Sturm» in der Stadt Zug ist die Chriesi-Saison offiziell eingeläutet worden. Die Organisatoren warten mit einer Premiere auf.

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Voll bei der Sache am Chriesisturm: Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse des Schulhauses Oberwil. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Voll bei der Sache am Chriesisturm: Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse des Schulhauses Oberwil. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Als die Chriesiglocken der Kirche St. Michael am Montagmittag zwölfmal schlugen, fiel der offizielle Start zur Zuger Chriesisaison 2012 – wie einst im 18. Jahrhundert, als die «Erlaubnisglocke» die Einwohner daran erinnerte, dass nun die volkseigenen Kirschen auf der Zuger Allmend gepflückt werden dürfen. Nach drei ausschliesslich männlich besetzten Chriesi-Stürmen war mit Beatrice Plichta und Eliane Brügger in diesem Jahr erstmals ein Zuger Hausfrauenteam am Start. Die beiden Läuferinnen massen sich unter anderen mit den Zuger Baudirektoren André Wicki (Stadt) und Heinz Tännler (Kanton). Nicht minder ambitioniert waren die Teilnehmer des diesjährigen Kindersturms, die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse des Schulhauses Oberwil.

Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
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André Wicki, Baudirektor der Stadt Zug (links) und Heinz Tännler, Baudirektor des Kantons Zugs beim Chriesisturm. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Der Zuger Stadtpräsident Dölfi Müller, Regierungsrätin Manuela Weichelt-Piccard und Finanzdirektor Peter Hegglin am Chriesisturm. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
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Bild: Keystone
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Chriesi-Fäscht in Cham. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
15. Zentralschweizer Chriesi-Fäscht auf dem Schluechthof in Cham. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)
Chriesi-Fäscht in Cham. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ

Zuger Chriesibier

Eine Premiere war der öffentliche Ausschank des neuen Zuger Chriesibiers, das die Brauerei Baar zu ihrem 150-Jahre-Jubiläum soeben auf den Markt gebracht hat. Für jede verkaufte Flasche spendet sie 5 Rappen zu Gunsten des Projekts «1000 Kirschbäume für Zug» und finanziert auf diese Weise 20 Baumpatenschaften in der Umgebung von Zug-Baar-Walchwil. Das rote Chriesibier wird mit dem Slogan «hiesig chriesig» beworben. Laut Medienmitteilung der IG Zuger Chriesi weist es eine feine, jedoch nicht zu süsse Chriesinote auf, ist köstlich süffig und im Abgang angenehm hopfenbitter. Nach der erfolgreichen Lancierung der Zuger Chriesiwurst und der Zuger Chriesigloggä ist das Zuger Chriesibier bereits das dritte Produkt, das in Zusammenarbeit mit der IG vermarktet wird. 

Zuger Chriesimärt: 25. Juni bis Ende Juli

Der traditionelle Chriesimärt, der noch viele weitere Kirschenspezialitäten im Angebot präsentiert, startet am Montag, 25. Juni, um 15 Uhr auf dem Zuger Landsgemeindeplatz und findet von da an täglich von Montag bis Freitag, jeweils von 15 bis 18 Uhr statt, voraussichtlich bis Ende Juli, je nach Angebot und Nachfrage. Von Chriesibäuerinnen und Märtfahrern aus dem ganzen Kanton Zug werden frische Tafelkirschen und viele andere, köstliche Chriesiprodukte sowie zahlreiche Chriesi-Souvenirs angeboten.

Der offizielle Zuger Chriesitag findet dann am 7. Juli auf dem Zuger Landsgemeindeplatz statt. Mit den Aktionen will die IG Zuger Chriesi die Bevölkerung ermuntern, statt verfrüht Importware aus dem Ausland zu kaufen, sich bis zur Ernte der lokalen Kirschen zu gedulden.

rem

Die Ranglisten

Chriesisturm: 1. Korporation Zug: Philipp Renggli, Philipp Krummenacher; 2. Patenschaften 1000 Kirschbäume für Zug: Kurt Struzina, Jan Egli; 3. Zuger Confiseure: Werner Inderbitzin, Frowin Holdener; 4. Zuger Baudirek­toren: Heinz Tännler, Andreé Wicki; 5. Zuger Hausfrauen: Beatrice Plichta, Eliane Brügger.

Kindersturm:1. Team 5: Jérôme Muff, Yassir Nazar; 2. Team 4: Flavia Imhof, Clara Kuhnke; 3. Team 3: Andrina Frank, Andjola Hilaj; 4. Team 2: Carmen Bernales, Ana Weiss; 5. Team 1: Deborah Bahnemann, Lukas Gehrig

Mehr zum Zuger Chriesisturm lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.