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Jetzt sind die Bagger im Zuger Waldheim aufgefahren

Mit etwas mehr als zwei Jahren Verspätung beginnt der Abbruch des Altersheims Waldheim in Zug und starten die Vorarbeiten für den Bau des Projekts mit 48 Alterswohnungen.
Charly Keiser

Das Projekt der Alterszentren Zug und der Bürgergemeinde Zug für 48 Alterswohnungen im Waldheim ist aufgrund einer Einsprache länger als zwei Jahre verzögert worden. Doch nun geht’s los. Dem ursprünglich geplanten und von der Stadt Zug im Frühjahr 2016 auch bewilligten Bauvorhaben steht nichts mehr im Weg. Die 48 Wohnungen sollen in den nächsten 30 Monaten in einem sechs- und einem siebengeschossigen Gebäude realisiert werden (Visualisierung).

Zweieinhalbjährige Bauzeit

Die beiden Baukörper stehen auf einem verbindenden Sockelgeschoss mit Allgemeinnutzungen. In den oberen Etagen entstehen 2 1/2- und 3 1/2-Zimmer-Wohnungen. Die Mieterinnen und Mieter können Zusatzleistungen wie Reinigung, Wäsche- und Mahlzeitenservice oder die Spitex in Anspruch nehmen.

Entworfen hat das Projekt, das siegreich aus einem Studienverfahren hervorging, die Axess Architekten AG aus Zug. Die Liegenschaft beherbergte früher ein Altersheim und wurde bis im Frühjahr 2018 während längerer Zeit als Unterkunft für begleitete minderjährige Asylbewerber genutzt. Danach wurde eine Schadstoffsanierung durchgeführt. In den letzten Tagen wurde mit den Rodungsarbeiten begonnen (Bild). Die Abbrucharbeiten an den Gebäuden werden bald gestartet. Aufgrund der anspruchsvollen geologischen Verhältnisse erfolgt der Rückbau etappenweise, damit parallel dazu bereits Fundationen und Teilbereiche des Untergeschosses erstellt werden können. Die geplante Bauzeit beträgt zirka zweieinhalb Jahre, womit im Frühjahr 2021 mit dem Bezug der Wohnungen gerechnet werden kann.

«Ich bin hocherfreut, dass wir nun endlich mit der Realisierung der Wohnungen für die ältere Generation beginnen können», sagt Hans Christen, Präsident der Stiftung Alterszentren Zug. Bereits seien rund 40 Anfragen von Interessenten eingegangen, was auf eine ansehnliche Nachfrage schliessen lasse. Ein Wermutstropfen seien hingegen die gestiegenen Kosten, ergänzt Christen. So kämen die Armierungseisen für die beiden Gebäude rund 300 000 Franken teuerer zu stehen und würden die Armaturen mit etwa 50 000 Franken höher zu Buche schlagen, als noch beim Kostenvoranschlag, der vor zwei Jahren eingeholt worden sei.

Auch Bürgerpräsident Rainer Hager freut sich, dass es nun endlich losgeht «und wir damit unseren Beitrag an den dringend nötigen Wohnraum für ältere Zugerinnen und Zuger leisten können.»

Hinweis

Interessenten können sich auf der Geschäftsstelle der Alterszentren Zug während der Bürozeiten unter 041 769 29 00 melden und sich auf eine Liste setzen lassen. Die effektive Vermietung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

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