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Joachim Eder – populär und bürgernah

Der Zuger Gesundheitsdirektor Joachim Eder ist erwartungsgemäss in den Ständerat gewählt worden. Der Freisinnige, der in einem Monat seinen Sechzigsten feiern kann, ist Nachfolger von Parteikollege Rolf Schweiger, der nicht mehr angetreten war.
Joachim Eder wird die nächsten vier Jahre den Kanton Zug in Bern vertreten. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Joachim Eder wird die nächsten vier Jahre den Kanton Zug in Bern vertreten. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Seit Oktober 2001 steht Eder der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug vor. Er ersetzte damals eines der drei Regierungsmitglieder, die beim Attentat vom 27. September getötet worden waren. 2007 und 2008 war er Regierungspräsident, der im Kanton Zug den Titel Landammann trägt.

Vor seiner Zeit in der Exekutive politisierte Eder 19 Jahre lang im Kantonsparlament, 1998-2001 als Fraktionschef. Als Mitglied der Kommission für Spitalfragen sammelte er Kenntnisse in der Gesundheitspolitik. 1988-1994 war er Vizepräsident der FDP des Kantons Zug.

Eder ist ein populärer, aber kein populistischer Politiker. Effekthascherei lehnt er ab, legt dagegen Wert auf unbürokratische Bürgernähe. Die Arbeit der Politiker müsse transparent sein, schreibt er auf seiner Website. Die Mandatsträger dürften nie vergessen, dass sie ihren Auftrag vom Volk erhalten hätten.

Als Regierungsrat und Gesundheitsdirektor ist Eder unter anderem Präsident des Psychiatriekonkordats der Kantone Uri, Schwyz und Zug und Mitglied der Schweiz. Gesundheitsdirektorenkonferenz. Er präsidiert zudem den Stiftungsrat Gesundheitsförderung Schweiz und ist Mitglied des Patronatskomitees Spitex-Verband Schweiz.

Langjähriger Sekundarlehrer

Eder wurde am 24. November 1951 geboren. Nach der Primarschule in der Zuger Gemeinde Oberwil wechselte er an die Kantonsschule Zug, wo er die Matur Typ A - mit Latein und Altgriechisch - machte und sich zum Sekundarlehrer ausbilden liess.

Ab 1975 bis zu seinem Einzug in die Kantonsregierung unterrichtete Eder Jugendliche in Unterägeri. Gleichzeitig war er in der Gemeinde als Drogenberater tätig. Bis heute lebt Eder in Unterägeri. Er ist verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und Grossvater eines mittlerweile gut einjährigen Enkelkindes.

sda

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