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Die Jubiläumsprojekte der Zuger Kantonalbank sind auf Kurs

Von den 12 Projekten, welche die Zuger Kantonalbank im Rahmen ihres Jubiläumswettbewerbs unterstützt, sind bereits einige umgesetzt und andere stehen mehr oder weniger kurz vor der Umsetzung. Lediglich bei einer Idee ist man noch stark im Hintertreffen.
Christopher Gilb
Dank der Unterstützung der Zuger Kantonalbank durften acht Kinder mit Behinderung einen Tag im Kinder- und Jugendzirkus Zug verbringen, wo sie unter anderem lernten, mit Hunden Kunststücke vorzuführen. (Bild: PD)

Dank der Unterstützung der Zuger Kantonalbank durften acht Kinder mit Behinderung einen Tag im Kinder- und Jugendzirkus Zug verbringen, wo sie unter anderem lernten, mit Hunden Kunststücke vorzuführen. (Bild: PD)

Vom 6. bis 8. April war es soweit: An drei Tagen fand im Kino Gotthard in Zug das Nebenrolle Natur Filmfestival statt. Filmemacher präsentierten insgesamt 13 Werke und diskutierten mit dem Publikum anschliessend über das Gezeigte. Unterstützt werden die Organisatoren mit Geld aus dem Jubiläumswettbewerb der Zuger Kantonalbank (ZugerKB). Letztes Jahr hatte eine Jury zwölf Gewinnerprojekte gekürt. Das Filmfestival war eines davon. Unterstützt werden die Projekte mit maximal 50000 Franken.

Doch das Filmfestival verlief nicht nach Erwartung. «Es war das erste richtig sonnige Wochenende, dementsprechend hatten die Leute wenig Lust, sich ins Kino zu setzen», sagt Gerlinde Zuber vom Projektteam auf Anfrage. Von den für das erste Jahr kalkulierten rund 1200 Festivalbesuchern seien nur rund 400 erschienen. «Aber auch nur schon mit diesen war es ein gelungener Anlass», so Zuber. Die Organisatoren wollen das Festival auch nächstes Jahr durchführen. «Dann aber wegen des Wetters eher schon im März und nur an einem Tag.» Denn dies habe die Erfahrung gezeigt. Während beim Filmfestival in Zürich an vier Tagen eine hohe Nachfrage bestünde, reiche diese in Zug eher nur für einen Tag.

Die neue Theaterbar steht bereits

Auch andere der Gewinnerprojekte werden bereits umgesetzt. So organisiert die Pfadi Allegra regelmässig einen Spielnachmittag für zehn Kinder aus dem Durchgangszentrum Steinhausen. Und die Vereinigung Insieme Cerebral Zug ermöglicht jeweils acht Kindern mit einer Behinderung im Kinder- und Jugendzirkus Zug, Zirkusluft zu schnuppern. «Am Morgen wurde auf Bällen balanciert und mit Reifen die Feinmotorik trainiert. Am Nachmittag besuchte uns eine Gruppe Hundetrainerinnen mit Therapiehunden», erinnert sich die Geschäftsleiterin der Vereinigung Barbara Camenzind an die erste Durchführung. Auch die Theaterbar des Kinder- und Jugendtheaters Zug erstrahlt gemäss Mitteilung der ZugerKB in neuem Glanz: Freiwillige und Freunde des Theatervereins hätten dafür über 1200 Stunden unentgeltlichen Einsatz geleistet.

Andere Projekte stehen kurz vor der Umsetzung. Die IG-Freestyle-Halle Zug beispielsweise hat den Mietvertrag für eine Halle in der Spinnerei an der Lorze bereits unterschrieben. Geplant ist die Eröffnung der Halle für kommenden Oktober. Bis morgen läuft noch ein Crowdfunding für zusätzliche Gelder über ihre Internetseite. 15 000 Franken wurden angepeilt – und diese wurden bereits deutlich übertroffen.

Gut läuft es gemäss Homepage des Projektwettbewerbs auch bei der Realisierung des Naturdetektiv-Labors im Teuflibach Cham. Dem bestehenden Baustellenwagen sei bereits in unzähligen Stunden Freiwilligenarbeit ein neues Kleid verpasst worden. Als nächster Schritt stehe der definitive Innenausbau an. Die Einweihungsveranstaltung ist für Sonntag, 1. Juli, von 14 Uhr bis 16 Uhr angekündigt.

Beim Pumptrack könnte es knapp werden

Einen Rückschlag gab es jedoch für die Verantwortlichen des Projekts «Ein Pumptrack für Zug». «Erst sah es sehr gut aus, dann hat der Stadtrat aber entgegen unseren Erwartungen im Dezember 2017 den Antrag für die Anlage in der Stadt Zug nicht genehmigt», so Christoph Jans vom Projektteam. Man sei nun daran, mit anderen Gemeinden im Einzugsgebiet der Stadt Zug über geeignete Standorte zu verhandeln. Das Team sei weiterhin zuversichtlich. «Noch ist es zu früh, etwas Konkretes zu sagen. Bei einem der diversen Standorte, über die wir in Gesprächen sind, wird es aber sicher klappen», so Jans. Falls der Vertrag dann unterschrieben sei und es keinen allzu frühen Wintereinbruch gebe, könnte vielleicht doch noch ein Teil des Projekts dieses Jahr umgesetzt werden.

Das Engagement ist gross

Ein Kriterium beim Wettbewerb war eigentlich, dass die Siegerprojekte schon im Verlauf des laufenden Jahres realisiert werden müssen und daran will die ZugerKB auch im Grossen und Ganzen festhalten: «Ein erster entscheidender Schritt des Projekts muss in diesem Jahr realisiert werden können. Wir hoffen für die Initianten des Pumptracks, dass auch sie einen geeigneten Platz finden.» Es freue ihn, so ZugerKB CEO Pascal Niquille, «dass die Zuger Bevölkerung bereits von ersten realisierten Projekten profitieren konnte. Dahinter steckte und steckt weiterhin viel Arbeit.» Für ihn beeindruckend sei das starke Engagement aller Initianten, ihre Projekte umzusetzen und dafür unzählige Freiwillige für die Mitarbeit zu motivieren.

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