JUGENDLICHE STRAFTÄTER: Amok-Drohung ruft CVP auf den Plan

Ein Rotkreuzer Schüler drohte mit einem Amoklauf. Nun fordern vier Kantonsräte höhere Sicherheit und mehr Personal.

Drucken
Teilen

Vier ihrer Kantonsratsmitglieder greifen die Drohung eines Rotkreuzer Schülers auf, zwischen dem 7. und 30. Januar in der Schule Amok zu laufen. Sie reichten eine Interpellation ein. Der Fall in Rotkreuz endete mit der Wegweisung des Schülers.

Fragesteller sind die CVP-Kantonsräte Georges Helfenstein, Cham, Markus Scheidegger, Risch-Rotkreuz, Franz Peter Iten, Unterägeri, sowie die CVP-Kantonsrätin Vreni Wicky, Zug, die bis Ende 2006 Zugs Schulpräsidentin war.

«Die Vorkommnisse an der Schule in Rotkreuz, aber auch Presseberichte über Jugendstrafverfahren in unserem Kanton werfen Fragen im Zusammenhang mit Gewalttaten von Jugendlichen auf. Die Gesellschaft sorgt sich um die Sicherheit im Kanton.» So schreiben es die Interpellanten. Leider müsse man immer wieder lesen, «dass die Täter der Polizei, der Schule oder der Gesellschaft schon bekannt waren». Für solch renitente Jugendliche fordere das neue Jugendstrafrecht den Ausbau von Freiheitsstrafen.

Stärkere Polizei verlangt
Die Kantonsräte sind überzeugt: «Die Polizeiarbeit muss gestärkt und die Sicherheit erhöht werden.» Dazu gehöre «die konsequente Durchsetzung der bestehenden Gesetze». Auf einen Gesetzesverstoss müsse «sofort eine entsprechende Reaktion erfolgen». Zudem sei «volle Transparenz» gefragt, was ja der Rechtsstaat verlange.

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung