JUGENDSCHUTZ: Verbieten, egal ob Bier oder Schnaps

Alkohol soll es generell erst ab 18 Jahren geben. Das entlastet das Verkaufspersonal. Zwei Kantonsratsmitglieder möchten das so.

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Beim Einkaufen sollen Jugendliche nicht einfach beim Alkohol zugreifen können. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Beim Einkaufen sollen Jugendliche nicht einfach beim Alkohol zugreifen können. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Was ist vernünftiger? Was entscheidet der Kantonsrat beim Gesundheitsgesetz am Donnerstag nächster Woche? Es geht um den Verkauf von Alkoholika: ugendlichen ab 16 Jahren dürfen vergorene alkoholische Getränke verkauft werden, Spirituosen und Getränke über 15 Volumenprozent aber erst ab 18 Jahren.

Oder der Konsum von Tabakwaren und aller Alkoholika wird unter 18-Jährigen untersagt. So verlangen es die CVP-Kantonsräte Arthur Walker (Unterägeri) und Monika Barmet (Menzingen) in ihrem Antrag auf die zweite Lesung des Gesundheitsgesetzes.

Die gleiche Altersgrenze für alle alkoholischen Getränke
In der ersten Lesung hatte der Kantonsrat unterschieden zwischen vergorenen Alkoholika wie Bier und Wein, welche für Jugendliche schon ab 16 Jahren zugänglich sein sollen. Hingegen sollen Spirituosen und härtere Sachen als 15-Prozentiges nur an Personen ab 18 Jahren abgegeben werden. Bei Tabakwaren war die Limite von 18 Jahren beschlossen worden.

Die beiden CVP-Angehörigen wollen den Verkauf von Tabakwaren und alkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verbieten. Auf öffentlichen Grund sowie in öffentlich zugänglichen Räumen soll der Konsum von Spirituosen oder verdünnten alkoholischen Getränken auf der Basis von Spirituosen nur ab 18 Jahren erlaubt sein.

«Mit dem generellen Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken an Jugendliche unter 18 Jahren wird es für das Verkaufspersonal einfacher, so die Antragstellenden. «Für alle alkoholischen Getränke gilt die gleiche Altersgenze.»

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.