JUSTIZSKANDAL: Der Staatsanwalt fordert 20 Monate Haft

Der Staatsanwalt Kurt Müller fordert eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten sowie eine Geldstrafe für den früheren Amtsleiter des Zuger Amtes für Straf- und Massnahmevollzug.

Drucken
Teilen

Jahrelang soll der frühere Amtsleiter und Sachbearbeiter des Zuger Amtes für Straf- und Massnahmevollzug gerichtlich angeordnete Strafen und Massnahmen nicht rechtskonform vollzogen haben. Damit habe er mehrere verurteilte Personen begünstigt, indem diese ihre Strafen und Massnahmen nicht ganz oder gar nicht verbüssen mussten.

Dafür fordert Staatsanwalt Kurt Müller eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten und eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 210 Franken (total 25'200 Franken). Dies entspricht einer Gesamtstrafe von 24 Monaten, das Maximum, das noch bedingt ausgesprochen werden kann. Die Gerichtsverhandlung ist für den 24. Juni angesetzt.

Der Verteidiger des früheren Amtsleiters will sich zur Anklage vor dem Gerichtstermin nicht äussern. Bereits früher war zu vernehmen, dass er einen Freispruch fordert.

Jürg J.Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.