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Kaiserwetter für den Letzi-Prinzen am Stadtzuger Letzibuzäli-Umzug

Der Letzibuzäli-Umzug am 22. Februar hielt einmal mehr, was er verspricht. Auch am Wegesrand der Stadtzuger Umzugsroute war viel los.

Marco Morosoli
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Die 43 Wagennummern, die am Samstag, 22. Februar, den Letzibuzäli-Umzug ausmachten, boten den Zuschauern für gut zwei Stunden viel Abwechslung. Die Gewänder wie auch die Wagen waren mit viel Einsatz und Fantasie gestaltet. Das traf auch auf die Zaungäste zu. So hatten sich die «Höllmölche» aus Baar mit ihren schwarz-grünen Kostümen kurz vor dem Eingang zum Stierenmarkt-Areal aufgestellt, mit allem, was das Herz begehrt; ein fahrbarer Grill, ein Anhänger samt Tisch und allerlei Ess- und Trinkbarem.

In guter Stimmung war natürlich auch der Letzibuzäli-Prinz Gregor I. Die Stimmung sei grossartig. Was ihm auch gefallen habe: «Es dürften rund 10000 Zuschauer den Vorbeimarsch der Gruppen angeschaut haben.» Ein Zeugnis dafür, dass die Fasnacht in der Letzi Zug keinesfalls ein Auslaufmodell ist. Bewährt hat sich einmal mehr auch die Lebuz-Meile im Innern des Stierenmarkt-Areals. Die verschiedenen Wagen des Umzugs, welche Getränke jeweils gleich im Gepäck haben, verwandelten sich zu einem Barstreetfestival unter freiem Himmel.

Die Spass Lüten Steinhausen nahmen als Legofiguren am Letzibuzäli-Umzug teil.
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Auch Prinz Gregor I. fuhr mit seinem Prinzenschiff vor, fleissig bejubelt vom fasnächtlichen «Fussvolk».
Etwas gruselig wurde es dann mit den Grufties Zug, die als Vogelscheuchen durch die Strassen zogen.
Auch die Zuger Moor Dämonen jagten so manchem kleinen Besucher als treue Diener Satans einen Schrecken ein.
Die Sagebrüggler Häxe reisten aus Baar mit ihrem mobilen «Häxekraftwerk» an.
Und weitere hoher Besuch aus Baar war anwesend: die Fröschenzunft Ebel, welche dieses Jahr ihren 75. Geburtstag feiert.
Grasgrün kam auch die Guggenmusik Väntilwörger Sins und sorgte für Stimmung.
Ein kulinarischer Augenschmaus war diese Tortennummer.
Viel Farbe verteilten die Maler entlang der Zuger Strassen.
Gewisse Männer nutzten die Fasnacht, um Kindheitserinnerungen zu frönen: Töfflibuebe sind einfach immer cool!
Die Zuger Guggenmusik Los Contineros spielte am Letzibuzäli-Umzug ebenfalls auf.
Nicht so schnell wie die Töfflibuebe und dennoch imposant: diese Velofahrer.

Die Spass Lüten Steinhausen nahmen als Legofiguren am Letzibuzäli-Umzug teil.

Bild: Roger Zbinden, (Zug, 22. Februar 2020)

Für das Oberhaupt der Letzibuzäli-Fasnacht und sein Gefolge sind die närrischen Tage am 23. Februar am Baarer Umzug weitergegangen. Gekrönte Häupter, Prinzen, Steimütter und Steiväter oder Räbevater und dergleichen sowie ihr Gefolge sind an den närrischen Tagen 24 Stunden im Einsatz. Dadurch bekommt der Ausdruck Stehvermögen einen ganz neuen Klang.