Kampagne
Der Kanton Zug will sauber bleiben

Am 1. Mai geht «Zug blibt suuber» in eine weitere Runde. Mit der Kampagne sollen Zugerinnen und Zuger sensibilisiert werden, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen, um den Kanton sauber und lebenswert zu halten. Die Aktion wird mit einem Schülerwettbewerb ergänzt.

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(fae) Am 1. Mai geht es in allen elf Zuger Gemeinden los. Hinter «Zug blibt suuber» stehen der Kanton, die Gemeinden sowie der Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba), wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt. Bereits 2013 hatte der Kanton Zug die gross angelegte dreijährige Anti-Littering-Kampagne unter demselben Motto lanciert. Das Ende der Kampagne war allerdings nicht gleichsam das Ende des Littering-Problems, weshalb nun ein Neustart erfolgt. Das Ziel bleibt dasselbe: Mit der Kampagne sollen die Zugerinnen und Zuger sensibilisiert werden, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen, um den schönen Kanton Zug sauber und lebenswert zu halten.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den Raucherinnen und Rauchern. Gemäss einer Littering-Studie des Bundesamts für Umwelt sind 66 Prozent der weggeworfenen Gegenstände Zigaretten. Die Kampagne will auch das Bewusstsein schärfen für die durch Littering drohenden Gefahren für Nutz- und Wildtiere. Immer wieder verletzen sich zum Beispiel Weide- und Wildtiere an Aluteilen von achtlos weggeworfenen Getränkedosen, die von der Mähmaschine verhäckselt werden und sich so mit dem Schnittgut vermischen.

Plakatkampagne im ganzen Kanton

Ab dem 1. Mai wird in der Zuger Innenstadt und in den Gemeinden mit dem Slogan «Zug blibt suuber» auf das Thema aufmerksam gemacht. Die Steinhauser Agentur Dynamite hat verschiedene Plakatsujets, Kleber für Abfallbehälter und Aschenbecher entworfen sowie einen interaktiven Internet- und Social-Media-Auftritt konzipiert. Es kommen auch Taschenaschenbecher zum Einsatz. Die verschiedenen Sujets sollen die Bevölkerung zum Nachdenken und Handeln anregen und so zu einem Umdenken in der Gesellschaft führen, schreibt Kanton weiter. Überall, wo sich viele Menschen aufhalten, ist Littering ein Thema. Entsprechend breit aufgestellt präsentiert sich die Anti-Littering-Kampagne 2021. Die einzelnen Motive werden, abgestimmt auf die jeweilige Situation, an stark frequentierten Plätzen in den urbanen Zentren, am See, aber auch bei Grillstellen in Naherholungsgebieten, auf Spazierwegen oder auf Spiel- und Sportplätzen zu sehen sein.

Wettbewerb für Zuger Schulklassen

Schulklassen im Kanton haben die Chance, an einem Wettbewerb gegen Littering teilzunehmen. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass klasseninterne Filmteams gebildet werden, die anschliessend die Abfall-Trick-Würfe der Schüler filmen, welche dann bis spätestens 30. Juni auf Youtube gestellt werden. Ein Formular mit dem Link zum Youtube-Video muss online ausgefüllt werden. Anschliessend bewertet die Arbeitsgruppe Littering die Kategorien «Best Video» und «Best Trick» und veröffentlicht die Resultate am 13. August auf der Website «Zug blibt suuber». Bei der Kategorie «Most Liked» gewinnt das Video, welches am häufigsten gelikt wurde. Mehr Informationen finden alle Schulklassen auf der Website unter der Kategorie «Wettbewerb».

Kontrollen und Bussen

Die Zuger Polizei, insbesondere auch die Sicherheitsassistenten, die im Auftrag der Stadt und Gemeinden Kontrollen durchführen, sowie andere Kontrollorgane wie Förster, Wildhüter oder Fischaufseher können seit Oktober 2013 Littering-Bussen von 100 Franken aussprechen. Das Ziel ist es in erster Linie jedoch nicht, Bussen auszusprechen, sondern die Verursacher im Dialog auf das Thema und ihr mögliches Fehlverhalten aufmerksam zu machen.