KAMPAGNE: Ein Zeichen gegen häusliche Gewalt

Institutionen aus den Kantonen Luzern und Zug beteiligen an der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Wiederum setzen Bäckereien ein Zeichen.

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Die Kampagne soll ein Zeichen gegen Gewalt setzen. (Bild: PD)

Die Kampagne soll ein Zeichen gegen Gewalt setzen. (Bild: PD)

Bereits zum siebten Mal findet die internationale Kampagne dieses Jahr in der Schweiz statt. Zwischen dem 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, beteiligen sich verschiedene lokale Frauen-, Männer- und Friedensorganisationen, Beratungsstellen, Vereine, kantonale Stellen, Schulen und Kirchgemeinden mit vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen an der Kampagne. Sie alle machen mit ihrem Engagement auf die alltägliche Form von Menschenrechtsverletzung aufmerksam, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei Luzern. Die Realität zeige, dass in der Schweiz pro Monat zwei Frauen von ihrem ehemaligen Beziehungspartner getötet werden.

Papiertüten als Botschaftsträger

Die Kampagne startet am 25. November an den Bahnhöfen Zug, Sursee und Wolhusen. Dort werden am frühen Morgen Brötchen in Papiertüten mit dem Aufdruck «Häusliche Gewalt kommt bei uns nicht in die Tüte» an Passanten verteilt. In den kommenden Tagen werden die Papiertüten, welche die wichtigsten Notfallnummern für Gewaltbetroffene in der Zentralschweiz auflisten, in vielen Bäckereien in den Kantonen Luzern und Zug im Verkauf eingesetzt. Dank der Unterstützung des Bäcker- und Confiseurmeister-Verbands werden insgesamt über 200'000 Tüten verteilt.

pd/rem

Hinweis: Weitere Infos auf www.gewaltpraevention.lu.ch und www.16tage.ch

Postkartensujet (Bild: PD)

Postkartensujet (Bild: PD)