KAMPAGNE: Nun verbietet die Stadt Zug Atheisten-Plakate

Luzern erlaubt sie, Zug nicht: Der Stadtrat hat am Dienstag beschlossen, dass er die Plakate der Freidenker-Vereinigung nicht aufhängen lässt.

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Die Freidenker-Werbung, die jetzt auf Plakaten realisiert wurde. (Bild pd)

Die Freidenker-Werbung, die jetzt auf Plakaten realisiert wurde. (Bild pd)

Der Stadtrat von Zug hat am Dienstag, 29. September, beschlossen, dass er die Plakate der Kampagne «Da ist wahrscheinlich kein Gott» in Zug auf öffentlichem Grund nicht zulässt, heisst es in einer Mitteilung der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS).

Der Stadtrat gehe davon aus, dass das Plakat die religiösen Gefühle der mehrheitlich katholischen Zuger verletzen würde, heisst es weiter. Gleichzeitig lasse der Stadtrat offenbar aber die Anti-Minarett-Plakate zu, aus Rücksicht auf das Rechtsgut «Initiativ-Recht».

Die FVS findet den entscheid «höchst irritierend», nachdem kürzlich der Stadtrat von Luzern nach der Unbedenklichkeitserklärung der Luzerner Landeskirchen die Plakate bewilligt hatte.

ana