Kanti-Standort bleibt umstritten

Der Ausbau des kantonalen Gymnasiums in Menzingen schien in Stein gemeisselt – plötzlich steht der Standort Cham wieder im Fokus. Die Haltung der Gemeinden ist gespalten.

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Soll im Röhrliberg eine neue Kanti entstehen? Darüber wird voraussichtlich das Volk entscheiden. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Soll im Röhrliberg eine neue Kanti entstehen? Darüber wird voraussichtlich das Volk entscheiden. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Chams Gemeindepräsident Bruno Werder windet dem Zuger Baudirektor Heinz Tännler ein Kränzchen, so erfreut ist er, dass seine Gemeinde wieder als potenzieller Kanti-Standort im Rennen ist. Sekundiert wird er von Hünenbergs Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann und von seinem Rischer Amtskollegen Peter Hausherr. Ganz anders tönt es vom Berg. Dort ist man verärgert über die plötzliche Kehrtwende beim Kanton.

«Es wäre sehr schade, wenn unser Projekt nun nicht mehr zu Stande käme», sagt Menzingens Gemeindepräsident Roman Staub. «Man hat schon einen Haufen Geld für die Planung gebraucht.» Walchwils Gemeindepräsident Tobias Hürlimann fürchtet nun einen Streit zwischen den Berggemeinden und dem Ennetsee.

red

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