KANTON: «Das ist durchaus angemessen»

Abgangsentschädigungen für Politiker geben immer wieder Anlass zu Diskussionen. Im Kanton Zug hat man vor einiger Zeit zurückbuchstabiert.

Samantha Taylor
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Symbolbild Keystone

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Wie lange soll ein Exekutivpolitiker nach dem Ende seiner Karriere finanziell noch von seinem Amt profitieren? Diese Frage gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Dabei geraten die sogenannten goldenen Fallschirme mehr und mehr in die Kritik. Dabei gelten von Kanton zu Kanton unterschiedliche Regelungen. In einigen haben scheidende Magistraten lebenslang Anspruch auf Ruhegehälter, in anderen kennt man befristete Zahlungen. Mit den Gesamterneuerungswahlen von Sonntag könnten die Abgangsentschädigungen für Regierungsratsmitglieder wieder ein Thema werden. Immerhin bewerben sich zehn Personen um die sieben Sitze.

Doch während man in anderen Kantonen derzeit daran ist, zurückzubuchstabieren, hat man das in Zug vor rund 15 Jahren gamacht. Seither gilt: Wer weniger als vier Jahre im Amt war, erhält diese Zahlungen während sechs Monaten, bei vier und mehr Amtsjahren wird dieser Betrag während zwölf Monaten ausbezahlt. Für Experten ist das eine angemessene Regelung.