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KANTON: Die Schule Horbach hat ihre Altlasten nun bewältigt

Ein abgebrochenes Bauprojekt für einen Neubau der Internat/Tagesschule Horbach hat vor zwei Jahren Kosten verursacht. Wer wie viel davon trägt, ist nun klar.
Das Gebäude der ehemaligen Schwesternschule wird zur neuen Bleibe der Internat/Schule Horbach. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 19. Dezember 2017))

Das Gebäude der ehemaligen Schwesternschule wird zur neuen Bleibe der Internat/Schule Horbach. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 19. Dezember 2017))

Die Gemeinnützige Gesellschaft Zug (GGZ) und der Kanton Zug haben sich in Sachen Schule Horbach auf einen Vergleich ­geeinigt. Hintergrund ist ein Projekt, bei welchem die GGZ in Cham Nord einen Neubau realisieren wollte, in welchem Internat und Tagesschule sowohl der Primarstufe wie auch der Sekundarstufe vereint worden wären. Nach dem Vorprojekt musste die GGZ die Idee verwerfen. «Das Projekt wuchs und wuchs, und irgendwann sahen wir, dass es für uns zu gross wird», erklärt GGZ-Direktor, Peter Fehr. 23 Millionen Franken hätte der Neubau gekostet.

Der Vergleich sei nun die «buchhalterische Bewältigung des abgebrochenen Projektes», erklärt der kantonale Bildungsdirektor Stephan Schleiss. Das Vorprojekt kostete 560000 Franken. Der Kanton einigte sich mit der GGZ darauf, dass die GGZ 310000 übernimmt. Die rest­lichen 250000 Franken werden den Reserven aus der Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton und der GGZ für den Schulbetrieb Internat und Tagesschule Horbach belastet.

Seit 2015 ist auch klar, wo die GGZ die Primar- und Sekundarstufe der Internat/Tagesschule Horbach zusammenführen wird. «Wir werden im kommenden Sommer die Räumlichkeiten in der ehemaligen Schwesternschule an der Zugerbergstrasse 22 beziehen», erklärt Fehr. Was beim Standort Horbach auf dem Zugerberg künftig unterkommen wird, ist noch nicht beschlossen. «Wir haben eine Vorstellung – im Februar wird der Vorstand entscheiden, was dort hinkommt.»

Bisher waren die Primarstufe im Horbach und die Sekundarstufe auf dem Areal des ehemaligen Kantonsspitals in Zug untergebracht.

Eine Sonderschule für Verhaltensauffällige

Die Internat/Tagesschule Horbach ist eine Sonderschule für Kinder und Jugendliche, die nicht mehr in öffentlichen Schulen unterrichtet werden können. «Sei dies, weil sie beispielsweise sehr stark an der Hyperaktivitätsstörung ADHS leiden oder sonst verhaltensauffällig sind», so Fehr. Die Schule betreut gemäss ihrer Internetseite insgesamt 46 Kinder und Jugendliche. Ziel der Schule ist, ihre Schüler wieder in die Regelschule zu reintegrieren oder den Übergang in eine Berufslehre zu bewältigen.

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

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