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KANTON: Muss Kultur-Projekt dem Verwaltungsgericht weichen?

Das Theilerhaus an der Hofstrasse bei der Shedhalle in Zug steht noch immer leer. Nach dem die Regierung noch im Frühling angekündigt hatte, dass nun etwas gehen soll, bisher aber nichts passierte, machen die Alternativen-die Grünen nun Druck.
Das Theilerhaus in Zug und die Shedhallen stehen bereits unter Denkmalschutz. Für noch nicht inventarisierte Gebäude und die Abläufe der Unterschuztstellung ist die Gesetzesrevision aber zentral. (Archivbild / ZZ)

Das Theilerhaus in Zug und die Shedhallen stehen bereits unter Denkmalschutz. Für noch nicht inventarisierte Gebäude und die Abläufe der Unterschuztstellung ist die Gesetzesrevision aber zentral. (Archivbild / ZZ)

Gibt es nun einen Kulturbetrieb im Theilerhaus an der Hofstrasse oder soll es am Ende doch noch anders genutzt werden? Anfang dieses Jahres sagten Kulturdirektor Stephan Schleiss und Baudirektor Urs Hürlimann gegenüber dem Magazin «Zug Kultur», es stehe eine «aktive Denkpause» an – trotz fertiger Machbarkeitsstudie zur Renovation des Hauses und seit 2011 fertigem Nutzungskonzept. Kürzlich machte Zentralplus publik, dass möglicherweise auch das Verwaltungsgericht ins Gebäude einziehen könnte – nachdem während 30 Jahren eine kulturelle Nutzung im Zentrum der Diskussionen stand. Zudem ist unbestritten, dass das Gebäude renoviert werden muss.

Die Alternativen – die Grünen (ALG) wollen hier nun mehr erfahren. «Der Zahn der Zeit nagt am schönen Klinkerbau», schreibt die Fraktion in einer Interpellation. «Der Regierungsrat hatte nun genug Zeit für seine ‹aktive Denkpause›.» Die Partei fragt die Regierung unter anderem, ab wann eine Notsanierung des Theilerhauses ins Auge gefasst werden muss und ob es aktuelle Projektkonzepte gibt. Zudem gibt es der Partei offenbar zu denken, dass gemäss des Artikels der Verein Industriepfad Lorze sich aus dem Konzept zurückzieht und nicht mehr auf die ihm zugedachten Ausstellungsräumlichkeiten wartet. «Aufgrund des jahrelangen Wartens auf eine Lösung haben wir uns für eine andere Lösung entschieden, damit wir unsere Exponate so bald wie möglich zeigen können», sagte der Präsident des Vereins, Ulrich Straub, gegenüber dem Onlineportal. Die ALG will nun von der Regierung wissen, ob dies so zutrifft und ob es neue Interessenten gibt.

Nun muss Regierung ihre Karten offen legen

Das Theilerhaus hat eine lange Geschichte. Es gilt als Geburtsstädte der Landis und Gyr, wurde in den 80er-Jahren in letzter Minute vor dem Abriss gerettet und steht nun seit rund 30 Jahren leer. Der Kanton als Eigentümer verkündete im Mai 2011 im Titel einer Medienmitteilung: «Die Kulturwerkstatt Theilerhaus kommt: Der Regierungsrat sagt Ja». Das Haus blieb seither aber leer. Nach der angekündeten Denkpause im März kommt jetzt aber offenbar der Stein wieder ins Rollen. Aufgrund der eingereichten Interpellation geben die Regierungsräte Schleiss und Hürlimann derzeit zwar keine Auskunft. Wie sie aber Ende November gegenüber Zentralplus sagten, werde die Hofstrasse und damit auch das Theilerhaus demnächst im Regierungsrat behandelt. Es würden verschiedene Szenarien diskutiert. Die von der ALG eingereichte Interpellation wird wohl weitere Einblicke ins Dossier bringen. (zg)

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