Kanton muss Temporeduktion prüfen

Ein Bewohner der Stadt Zug kämpft gegen zuviel Lärm auf der Grabenstrasse. Der Kanton Zug müsse auch eine Temporeduktion prüfen, sagt das Bundesgericht.

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Die Grabenstrasse in der Stadt Zug. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Grabenstrasse in der Stadt Zug. (Archivbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Auf der Arther- und der Grabenstrasse in Zug verursacht der Strassenverkehr viel Lärm. Deshalb hat ein Anwohner vom Kanton gefordert, dass dieser Massnahmen ergreifen müsse, um den Lärm zu reduzieren. Sowohl beim Kanton als auch beim Verwaltungsgericht blitzte er ab und gelangte vor Bundesgericht.

Das Bundesgericht gibt dem Anwohner nun teilweise recht, denn die Baudirektion hätte ein Gutachten erstellen müssen, um herauszufinden, ob eine Temporeduktion nütze oder nicht.

Das Gutachten wird nun zeigen müssen, ob eine Reduktion auf Tempo 30 auch zu einer Senkung der Lärmbelastung führen könnte, wie es in einer Mitteilung des Anwaltsbüros der betroffenen Person heisst.

Allgemein hält das Bundesgericht fest, dass Temporeduktionen auch auf Hauptstrassen angeordnet werden können, um übermässigen Strassenlärm einzudämmen.

rem