KANTON: Was für die Zugerinnen und Zuger dieses Jahr ändert

Am 1. Januar sind verschiedene Gesetzesänderungen in Kraft getreten. Massgeblich betroffen davon sind die Stadt Zug – und die Steuerzahler.

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Wer Steuern in Zug frühzeitig zahlt, spart nicht mehr so viel wie bis anhin. Dies ist die Folge einer Gesetzesänderung, welche mit Beginn des neuen Jahres in Kraft getreten ist. (Symbolbild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Wer Steuern in Zug frühzeitig zahlt, spart nicht mehr so viel wie bis anhin. Dies ist die Folge einer Gesetzesänderung, welche mit Beginn des neuen Jahres in Kraft getreten ist. (Symbolbild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Der Regierungsrat listet insgesamt sechs Erlasse auf, die am 1. Januar in Kraft treten. Darunter sind Gesetzesänderungen, die kaum jemanden tangieren. Andere hingegen sind für viele Zuger von nicht unbeträchtlichem Interesse. So beispielsweise eine Anpassung der Steuerordnung. Ab sofort gewährt der Kanton nur noch 1 statt wie bis anhin 2 Prozent Skonto, wenn ein Steuerzahler den provisorischen Betrag bis am 31. Juli bezahlt.

Indirekt grosse Auswirkungen hat auch die Teilrevision des Gesetzes über den Zuger Finanzausgleich. Mit mehreren Änderungen werden die Gebergemeinden und insbesondere die Stadt Zug entlastet. Die Nehmergemeinden erhalten dafür weniger aus dem Ausgleichstopf. Weitere Änderungen betreffen die Beherbergungsabgabe, das Betäubungsmittelgesetz und die Steuerbefreiung des Feuerwehrsoldes.

Charly Keiser