KANTON ZUG: 24 Millionen Franken für den Wohnungsbau

Die Regierung will den Wohnbaugenossenschaften unter die Arme greifen und Land kaufen – auf Umwegen.

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Im Zuger Hertiquartier hat die Baugenossenschaft neue Wohnungen gebaut. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Zuger Hertiquartier hat die Baugenossenschaft neue Wohnungen gebaut. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Zuge der Teilrevision des Wohnbauförderungsgesetzes schlägt der Regierungsrat vor, eine Aktiengesellschaft oder eine Stiftung zu gründen. Diese soll Bauland oder Wohnimmobilien erwerben und an gemeinnützige Bauträger weiterverkaufen oder im Baurecht abgeben. Die Genossenschaften sollen so die Chance erhalten, bei Bauland schneller zugreifen zu können. Die Gesellschaft soll 24 Millionen Franken Kapital erhalten, was bereits im Budget des Kantons ausgewiesen ist.

Fast alle Parteien sind im Grundsatz für die Idee, über die Umsetzung wird noch diskutiert. Oft seien die Baugenossenschaften zwar zahlungskräftig, würden aber nicht an geeignete Grundstücke herankommen oder wegen interner Entscheidungsprozesse nicht schnell genug kaufen können, so Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel. Neben dem Weiterverkauf soll es den Bauträgern möglich sein, ein zinsloses oder zinsgünstiges Darlehen von der Gesellschaft zu erhalten.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.